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Der Betriebsrat (BR) findet hier alles Wesentliche zum BetrVG, Arbeitsrecht, Mitbestimmung und Arbeits- & Gesundheitsschutz - ob für die tägliche Betriebsratsarbeit, Gründung und Wahl des BR oder für den Wirtschaftsausschuss, GBR bzw. KBR. Ob News, §§, Fachbeiträge oder Arbeitshilfen: Mit umfassenden, praktischen und verständlichen Inhalten unterstützen wir Sie/Euch dabei, keine Rechtsänderung zu verpassen und mit dem Arbeitsgeber auf Augenhöhe zu bleiben! Sei es in punkto Mitbestimmung oder in Fragen zum Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), zu Informationsrechten, Freistellung, Anhörung, Kündigungsschutz, Interessenausgleich, Sozialplan u.v.a.  BetriebsratsPraxis24.de ist das speziell für Betriebsräte entwickelte Online-Portal.

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Handzahm oder auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber?

Wie Ihr BR von umfassendem Know-how profitiert und der Arbeitgeber die Kosten trägt ...

Kein Kavaliersdelikt: Die Behinderung von Betriebsratsarbeit

Manche Arbeitgeber behindern systematisch die Arbeit des Betriebsrats. Zeit, sich zu wehren!

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Nachrichten

Augen auf bei Auslandsentsendung: Darauf sollten Interessierte und der Betriebsrat achten!

Kuala Lumpur / Photo: pexels.comEine vorübergehende Entsendung ins Ausland gilt vielerorts noch immer als Voraussetzung für einen Karrieresprung im Unternehmen. In technischen Branchen bieten sich jenseits der Grenzen zudem verschiedene interessante Herausforderungen. Während die Gesamtzahl solcher Tätigkeiten zuletzt stetig gestiegen ist und weiter zunimmt, hat sich in den vergangenen Jahren die Art der Entsendung sehr verändert. Interessierte Mitarbeiter und Betriebsräte sollten daher beim Thema Auslandsentsendung einiges beachteten, damit die jeweiligen Kollegen und die entsendenden Firmen auch tatsächlich profitieren:

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Wichtiger Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung: Risiken für die Psyche

Zeitdruck © Aaron Amat / fotoliaLaut Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sind Unternehmen verpflichtet, alle relevanten Gefährdungen, denen die Beschäftigten im Berufsalltag an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt sind, systematisch zu erfassen und diese zu minimieren. Das ist inzwischen hinlänglich bekannt und wird von den meisten Betrieben auch mehr oder weniger intensiv gelebt. Was dabei jedoch bislang nicht überall berücksichtigt wird, ist die Tatsache, dass dazu auch die psychische Gefährdung der Beschäftigten durch die Verhältnisse am Arbeitsplatz gehört. Dieser Aspekt wird gern übersehen. Hinzu kommt, dass das Gesetz zwar in § 5 Abs. 3 Nr. 6 eine derartige Analyse vorschreibt, aber nicht regelt, wie sie zu erfolgen hat. Hier kann der Betriebsrat wichtige Impulse setzen..

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Kinder in Kita absetzen bei Arbeit im Home-Office nicht unfallversichert

Spielendes Kind / Photo: (c) mbt-studio / fotolia.deWer zu Beginn eines Home-Office-Arbeitstags sein Kind in die Schule oder Kita bringt und dabei in einen Unfall verwickelt wird, genießt keinen Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Sozialgerichts Hannover hervor. Es handele sich dabei nämlich - anders als bei der Fahrt zum Betrieb - nicht um einen versicherten Arbeitsweg (Az.: S 22 U 1/15).


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LAG Schleswig-Holstein: Verzicht auf tariflichen Mehrarbeitszuschlag in Betriebsvereinbarung tabu

Betriebsvereinbarung unter der LupeArbeitgeber und Betriebsrat dürfen in einer Betriebsvereinbarung (BV) nicht festlegen, dass tarifliche Mehrarbeitszuschläge für die eigenen Beschäftigten, die einem nachwirkenden Tarifvertrag unterliegen, keine Anwendung finden. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein in Kiel kürzlich in einem Urteil entschieden. Grund sei die „Regelungssperre“ aus § 77 Abs. 3 BetrVG. Diese verbiete es, in Betriebsvereinbarungen Entgelte oder Arbeitsbedingungen festzulegen, „die durch Tarifvertrag geregelt sind oder üblicherweise geregelt werden“ (Az.: 1 Sa 168/15).

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Keine Ungleichbehandlung: Sozialplanabfindungen darf laut LAG Köln bei Eigenkündigung vor Stichtag verwehrt werden

Stichtagsregelung für Sozialplananwendung rechtens

Betriebsänderungen sind für betroffene Arbeitnehmer fast ausnahmslos eine enorme Belastung –  insbesondere, wenn womöglich der eigene Job auf dem Spiel steht. Was dabei allerdings in den seltensten Fällen gelingt: Nahtlos eine neue Stelle antreten und vom scheidenden Arbeitgeber noch eine Abfindung mitnehmen. Das zeigt auch ein aktuelles Urteil des Landesarbeitsgerichtes (LAG) Köln. Demnach hat ein Mitarbeiter keinen Anspruch auf eine Abfindung, wenn er selbst zu einem Zeitpunkt kündigt, zu dem das genaue Ausmaß einer Betriebsänderung noch gar nicht feststeht. Denn, so die Richter, eine derartige Eigenkündigung gelte nicht als vom Arbeitgeber veranlasst  (Az.: 12 Sa 711/15).

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Mitarbeiterunterstützung per Employee Assistance Program

Sie sind hierzulande noch nicht allzu weit verbreitet und werden bislang eher von den ganz großen Unternehmen angeboten – die sog. Employee Assistance Programs (kurz: EAP). Doch was haben die Beschäftigten davon und was bewegt Firmen dazu, derlei anbieten? Sind EAP ein neuer Management-Hype, der dazu dient, Mitarbeiter mit besonders ausgefeilten Methoden zu noch mehr Leistung zu bringen? Wir gucken genauer hin und klären auf.


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Gewalt gegen Mitarbeiter: Fürsorgepflicht des Arbeitgebers und Initiativrecht des Betriebsrates

Gewalt gegen Mitarbeiter / (c) Chad Zuber - fotolia.de

Das Thema „Gewalt gegen Mitarbeiter“ wird in den meisten Unternehmen ignoriert oder bestritten. Dennoch hat das Thema - längst nicht nur in Banken und im Sicherheitsgewerbe - an Bedeutung gewonnen.

Wir zeigen, was Arbeitgeber tun müssen und können - und welche Mitbestimmungs- und Initiativrechte der Betriebsrat hat.

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Willkommenskultur im Unternehmen - so kann der Betriebsrat unterstützen

Willkommenskultur pflegenIn vielen Unternehmen hat der Fachkräftemangel schon seine Spuren hinterlassen. Deshalb suchen nicht mehr nur internationale Konzerne im Ausland nach passenden Mitarbeitern, sondern verstärkt auch Mittelständler und kleinere Betriebe. Einen qualifizierten Mitarbeiter im Ausland zu finden ist das Eine - dabei können professionelle Headhunter oder auch die Bundesagentur für Arbeit mit ihrer zentralen Auslands- und Fachvermittlung unterstützen. Aber wenn der oder die "Neue" dann kommt? Wie können Firmenleitung und Betriebsrat unterstützen?

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Der Betriebsrat auf Facebook – das gilt beim Einsatz sozialen Medien für die Mitbestimmung 

Tipps: Das gilt beim Einsatz sozialen Medien für die Mitbestimmung Die Zeiten, in denen Betriebsräte ausschließlich im persönlichen Gespräch, per Aushang oder auf Betriebsversammlungen mit der Belegschaft kommunizierten, sind passé. Denn längst haben E-Mail-Newsletter, Intranet-Seiten oder hausinterne Info-Blogs in vielen Betrieben Einzug gehalten. Und vor allem in dezentral organisierten Firmen nutzen Gremienvertreter/-innen immer häufiger auch Social-Media-Kanäle wie Facebook. Wir erläutern, welche Besonderheiten dabei zu beachten sind.

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Wacklige Beweise: Arbeitgeber darf Kündigungsgründe im Prozess nicht einfach austauschen 

Tipps, damit der Schulungsanspruch des BR nicht zur Sackgasse wirdArbeitgeber dürfen vor Gericht einmal eingebrachte Kündigungsgründe gegen einen Mitarbeiter nicht einfach austauschen, um so ihre Erfolgsaussichten zu erhöhen. Ein derartiges Vorgehen sei „unzulässig“, da die Willenserklärung dadurch „einen völlig anderen Charakter erhält“, heißt es in einem aktuellen Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf (LAG).

Etwas Anderes gelte nur, wenn man nach Prozessbeginn von „zuvor nicht bekannten Kündigungsgründen“ erfahre (Az.: 7 Sa 1243/14). Die Hintergründe...



Die größten Irrtümer im BetrVG – so schützt sich der BR vor ungewollten Überraschungen 

Irrtümer im BetrVG können einen BR kalt erwischen...Das Betriebsverfassungsrecht steckt voller Tücken. Insbesondere halten sich hartnäckig zahlreiche Irrtümer. Diese decken wir auf und verhelfen Ihnen/Euch so zu mehr Rechtssicherheit bei der Betriebsratsarbeit.

- Teil 1: Aufgaben und Beteiligungsrechte des Betriebsrats
- Teil 2: Organisation der Betriebsratsarbeit
- Teil 3: Rechte von Betriebsratsmitgliedern
- Teil 4: Zusammenarbeit des Betriebsrats mit anderen Stellen
- Teil 5: Schulungen, Beratungen und Hilfsmittel


LAG Rheinland-Pfalz: Arbeitnehmer darf Anwalt nicht zu BEM-Gespräch mitnehmen 

ArbeitsunfähigkeitsbescheinigungArbeitnehmer haben keinen Anspruch darauf, ihren Anwalt zu einem Gespräch im Rahmen des sog. Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements (BEM) hinzu zu ziehen. Einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz (LAG) zufolge gebe es dafür keine gesetzliche Grundlage. Vielmehr sei der Kreis der möglichen Teilnehmer in § 84 Abs. 2 SGB IX abschließend geregelt. Zudem gehe es beim BEM nicht darum, "widerstreitende Interessen der Arbeitsvertragsparteien auszufechten“.  (Az.: 5 Sa 518/14).

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BR laut LAG Niedersachsen ohne Anspruch auf separaten Telefon- und Internetzugang

LAN-Kabel

Ein Betriebsrat hat zur Wahrnehmung seiner Aufgaben keinen Anspruch auf die Einrichtung eines separaten, von den übrigen Firmensystemen abgekoppelten Telefon- und Internetanschlusses. Das geht aus einem Beschluss des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen (LAG) hervor. Zur Begründung führten die Richter in Hannover u.a. an, die Gefahr einer etwaigen Überwachung der Kommunikation des Gremiums könne auch mithilfe einer „Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat begegnet werden“ (16 TaBV 92/13).. mehr...



BAG: Betriebsrat darf Beschluss auch während der Sitzung auf Tagesordnung setzen

(c) liveostockimages / thinkstockEin Betriebsrat darf auch dann einen gültigen Beschluss zu einem Thema fassen, wenn dieses in Einladung und Tagesordnung zur Sitzung nicht explizit erwähnt ist. Das ergibt sich aus einer aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG). Demnach darf die Tagesordnung in der Sitzung erweitert und über einen zuvor nicht aufgeführten Sachverhalt wirksam entschieden werden, wenn sämtliche Betriebsratsmitglieder des Betriebsrats ordentlich und rechtzeitig geladen wurden, das Gremium beschlussfähig ist und alle Anwesenden der entsprechenden Änderung der Tagesordnung zustimmen (Az.: 7 AS 6/13).  mehr...



Der Betriebsrat im deutschen Recht

Der Betriebsrat (BR) ist die betriebliche Interessenvertretung der Arbeitnehmer. Er wird in Betrieben mit in der Regel mindestens fünf ständigen wahlberechtigten Arbeitnehmern, von denen drei wählbar sind, gewählt. Laut Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) ist in Unternehmen mit mehreren Betriebsräten zudem ein Gesamtbetriebsrat (GBR) zu bilden bzw. in Konzernen ein Konzernbetriebsrat (KBR). Die leitenden Angestellten einer Firma werden nicht vom BR, sondern vom Sprecherausschuss vertreten.

In Unternehmen mit in der Regel mehr als 100 ständig beschäftigten Arbeitnehmern ist zudem ein Wirtschaftsausschuss zu bilden, der wirtschaftliche Angelegenheiten mit dem Unternehmer zu beraten und den Betriebsrat zu unterrichten hat. Umfasst ein BR neun Mitglieder oder mehr, wird - quasi als Geschäftsführung - ein Betriebsausschuss gebildet.

Damit der Betriebsrat seine Aufgaben angemessen und professionell wahrnehmen kann, werden ab einer bestimmten Betriebsgröße BR-Mitglieder ganz oder teilweise von der Arbeit freigestellt.

Der Arbeitgeber hat den Betriebsrat vor jeder beabsichtigten Kündigung zu hören.


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