Nachrichten für Betriebsräte!

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  • 22.09.2017 - Arbeitswelt:

    Jobcenter benachteiligen Menschen mit ausländisch klingenden Namen

    Bei Anfragen benachteiligen Jobcenter Menschen mit ausländischen Namen. Das zeigt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Menschen mit türkischem oder rumänischem Namen erhielten in einem Experiment qualitativ schlechtere Auskünfte als solche mit deutschem Namen. Jobcenter unter kommunaler Verwaltung sowie westdeutsche schnitten vergleichsweise schlecht ab. ...mehr

  • 21.09.2017 - Sozialversicherung:

    LSG Niedersachsen-Bremen: Kein Hartz IV wegen Neuwagenkauf

    Der sog. Kfz-Freibetrag kann von Hartz-IV-Beziehern auch dann nicht mehrfach beansprucht werden, wenn mehrere erwerbsfähige Familienmitglieder nur ein gemeinsames Auto haben. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) kürzlich entschieden (Az.: L 11 AS 35/17). ...mehr

  • 21.09.2017 - Arbeitsrecht:

    LAG Rheinland-Pfalz: Betriebsbedingte Kündigung von Schwerbehinderten auch ohne Integrationsamt OK

    Einem schwerbehinderten Arbeitnehmer kann unter Umständen ohne Zustimmung des Integrationsamtes betriebsbedingt gekündigt werden. Das gilt dann, wenn der Arbeitgeber gar nicht von der Schwerbehinderung informiert ist und diese auch nicht offenkundig ist. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz entschieden (Az: 5 Sa 361/16). ...mehr

  • 20.09.2017 - Arbeitswelt:

    Studie zu mobilem Arbeiten: Große Chancen, große Hürden

    Das mobile Arbeiten rückt immer stärker in den Fokus: Viele Beschäftigte sind interessiert, mehr und mehr Unternehmen bieten die Möglichkeit dazu an und das mobile Arbeiten wird positiv beurteilt. Doch in der Realität schließen nicht wenige Arbeitnehmer mobiles Arbeiten für sich aus - der Hemmnisse wegen, die sie erkennen. Das zeigt eine Studie des Fraunhofer IAO und der Universität Stuttgart. Basis der Studie ist die IG Metall-Beschäftigtenbefragung. ...mehr

  • 20.09.2017 - Arbeitswelt:

    Erntehelfer: Auch Betriebe der Land- und Forstwirtschaft müssen Arbeitszeiten aufzeichnen

    In der Landwirtschaft oder im Gartenbau werden oft Erntehelfer im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes eingesetzt. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) weist darauf hin, dass auch in diesen Branchen die Arbeitszeiten der nach dem Entsendegesetz Tätigen aufgezeichnet werden müssen. Grund ist die Kontrolle, ob der gesetzliche oder per Tarifvertrag vereinbarte Mindestlohn eingehalten wird. ...mehr

  • 19.09.2017 - Arbeitswelt:

    IAB-Kurzbericht: Qualifizierung in der Altenpflege zweifach erfolgreich

    Geförderte Qualifizierungen in der Altenpflege wirken doppelt positiv: Sie verbessern die Chancen auf Beschäftigung derjenigen, die an den Weiterbildungen oder Umschulungen teilgenommen haben und vermindern zudem das Fachkräfteproblem im Pflegebereich. Dies zeigt ein neuer Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). ...mehr

  • 18.09.2017 - Arbeitsrecht:

    BSG zu Arbeitslosengeld: Keine Sperrzeit nach Altersteilzeit

    Geht eine Arbeitnehmerin am Ende der Altersteilzeit nicht wie ursprünglich geplant sofort in Rente, sondern beantragt sie zunächst Arbeitslosengeld, tritt keine Sperrzeit ein. Sie kann sich in diesem Fall auf einen wichtigen Grund berufen, urteilte das Bundessozialgericht (BSG). Dass sie von ihren Plänen wegen einer späteren Gesetzesänderung abwich, sei unerheblich (Az.: B 11 AL 25/16 R). ...mehr

  • 15.09.2017 - Arbeits- und Gesundheitsschutz:

    Arbeitsbedingte Unfälle und Verletzungen kosten in EU 476 Mrd. EUR pro Jahr

    Arbeitsbedingte Erkrankungen und Verletzungen kosten die EU aktuellen Schätzungen zufolge jedes Jahr 3,3 % ihres Bruttoinlandsprodukts. Das entspricht 476 Milliarden Euro, die durch geeignete Strategien und Maßnahmen im Bereich der Arbeitssicherheit und -Gesundheit eingespart werden könnten. Darauf weist die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hin. ...mehr

  • 14.09.2017 - Gewerkschaften:

    Ausbildungsreport 2017 der DGB-Jugend: Viel Licht, aber auch viel Schatten

    Rund die Hälfte aller Auszubildenden wünscht sich eine bessere Abstimmung zwischen Betrieb und Berufsschule. Das ist eines der wichtigen Ergebnisse, die die DGB-Jugend in ihrem aktuellen Ausbildungsreport vorlegt. Der Report widmet sich dieses Jahr schwerpunktmäßig den Berufsschulen. ...mehr

  • 13.09.2017 - Gewerkschaften:

    Studie: Gewerkschaften droht Überalterung

    Der Anteil gewerkschaftlich organisierter Arbeitnehmer liegt in Ungarn bei gerade einmal fünf Prozent - in Dänemark sind es knapp 70 Prozent. Abgesehen davon gibt es aber einige Faktoren, die die Gewerkschaften in Europa eint: Die Mitgliedszahlen sinken, weil vor allem jüngere Menschen nur schwer anzuwerben sind. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. ...mehr

  • 12.09.2017 - Gewerkschaften:

    US-Studie: Starke Gewerkschaften sorgen für eine gerechtere Gesellschaft

    Sie gehören zusammen: Gewerkschaften und eine faire, gerechte Arbeitswelt. Das zeigt erneut eine US-amerikanische Studie. Sie verdeutlicht: Die Gehälter in den unteren und mittleren Einkommensgruppen sind um so höher sind, je mehr Arbeitnehmer in Gewerkschaften organisiert sind. ...mehr

  • 11.09.2017 - Arbeitsrecht:

    Vorgesetzte dürfen private E-Mails in Firmenaccount nicht ohne Weiteres überwachen

    Vorgesetzte dürfen nicht "einfach so" private E-Mails oder Chats von ihren Mitarbeitern mitlesen, selbst wenn es sich um dienstliche Adressen oder Accounts handelt. Das meldet der DGB und bezieht sich dabei auf ein aktuelles und wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Die Richter steckten den Rahmen für eine erlaubte Überwachung recht eng. ...mehr

  • 08.09.2017 - Arbeitsmarkt:

    Europäischer WSI-Tarifbericht: Spielraum für stärkere Lohndynamik bleibt bislang ungenutzt

    Langsam, nur sehr langsam steigen die Reallöhne in Europa. Diese Entwicklung im Schneckentempo stößt auf geringes Verständnis bei den Ökonomen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Das geht aus dem aktuellen "Europäischen Tarifbericht" hervor. ...mehr

  • 07.09.2017 - Arbeitsrecht:

    BAG: Dynamische Verweisungsklausel auch nach Betriebsveräußerung wirksam

    Eine einzelvertraglich vereinbarte Klausel zwischen einem Betriebsveräußerer und einem Arbeitnehmer, die dynamisch auf einen Tarifvertrag verweist, verliert ihre Dynamik im Arbeitsverhältnis mit dem Erwerber nicht allein aufgrund des Betriebsübergangs. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden, nachdem es zuvor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) konsultiert hatte (Az.: 4 AZR 95/14). ...mehr

  • 06.09.2017 - Arbeits- und Gesundheitsschutz:

    ISO 45001 zum Arbeitsschutz ist beschlossene Sache

    Die ISO 45001 für das betriebliche Arbeits- und Gesundheitsmanagement wird nach Angaben des TÜV Rheinland spätestens im März 2018 veröffentlicht. Sie löst den bisherigen Standard für Arbeitssicherheit, BS OHSAS 18001, ab und soll das Risiko für gesundheitliche Schäden und Unfälle am Arbeitsplatz minimieren. Noch unklar ist, welche Übergangsfrist Unternehmen eingeräumt wird. ...mehr

  • 05.09.2017 - Arbeitsrecht:

    LAG Rheinland-Pfalz: Heimliches Überwachen während der Arbeitszeit durch Detektei kann das Persönlichkeitsrecht schwer verletzen

    Schwerwiegend verletzt wird das allgemeine Persönlichkeitsrecht, wird ein Betriebsratsvorsitzender während seiner Arbeitszeit von einem Detektiv heimlich observiert. Diese Persönlichkeitsrechtsverletzung kann eine Geldentschädigung rechtfertigen. So hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz entschieden (Az. 5 Sa 449/16). ...mehr

  • 04.09.2017 - Arbeitnehmervertretung:

    Betriebsräte fordern qualitative Vergabekriterien in der Luftfahrt

    Im europäischen Luftverkehr herrscht unsozialer Wettbewerb - zumindest nach Auffassung von einigen Betriebsräten und Beschäftigten der deutschen Luftverkehrsbranche. In einem Schreiben an die Spitzenparteien setzen sie sich für faire und soziale Bedingungen in der Luftfahrtindustrie ein. Ver.di unterstützt die Forderungen und will unter anderem Lohndumping bekämpfen. ...mehr

  • 01.09.2017 - Arbeits- und Gesundheitsschutz:

    Sechs Tipps für ein nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement

    Veränderungen fallen oft schwer, auch im Arbeitsablauf. Zwar gibt es in vielen Unternehmen Hilfsmittel zur gesundheitsfreundlicheren Gestaltung des Alltags. Sie werden jedoch häufig nicht genutzt, weil die alten Routinen vertrauter sind. Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) hat daher einen sechsteiligen Fahrplan für mehr Gesundheitskompetenz in Unternehmen entwickelt. ...mehr

  • 31.08.2017 - Arbeitswelt:

    Online-Umfrage zur Arbeitswelt: Flexibilität ist gefragt, Präsenzkultur verliert deutlich an Zustimmung

    Deckungsgleich ist sie nicht, die Wunscharbeitswelt von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hierzulande mit der tatsächlichen Arbeitswelt: Das Gros der Beschäftigten möchte die Präsenzkultur weitgehend minimieren und deutlich flexibler arbeiten. Das zeigt die Online-Umfrage "So arbeitet Deutschland" der Personalberatung SThree. ...mehr

  • 30.08.2017 - Arbeitsrecht:

    Kassiererin handelte bei Herausgabe von Prepaid-Codes nicht grob fahrlässig

    Spoofing ist eine Betrugsart, bei der eine falsche Identität vorgespiegelt wird. Eine Kassiererin wurde Opfer einer solchen Masche und gab die Codes von 124 Prepaid-Telefonkarten heraus. Die Versicherung erstattete der betroffenen Tankstelle den Schaden und nahm die Angestellte in die Pflicht. Diese muss jedoch nicht zahlen, entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf (Az.: 14 Sa 334/17). ...mehr

  • 29.08.2017 - Arbeitsmarkt:

    Destatis: Mindestlohn verändert in einigen Branchen die Spannweite der Tarifverdienste

    Der Mindestlohn hat sich sowohl auf das Einkommen der Niedriglohnempfänger ausgewirkt als auch auf die Spannweite der Tarifverdienste in einzelnen Branchen: Das Einkommen ist gestiegen, die Spannweite hat sich verringert - zum Teil deutlich. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. ...mehr

  • 28.08.2017 - Arbeitsrecht:

    Vergleich bei Kündigungsschutzklage eines Turkish Airlines-Mitarbeiters

    Die teilstaatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines hatte einem Mitarbeiter gekündigt - aus betriebsbedingten Gründen, wie es hieß. Er jedoch versicherte eidesstattlich, dass sein Vorgesetzter ihn über die nahende Freisetzung aufgrund seiner Nähe zur Gülen-Bewegung informiert hatte. Daraufhin kündigte ihm die Fluglinie fristlos. Nun schlossen beide Parteien einen Vergleich (Az.: 4 Sa 459/17). ...mehr

  • 25.08.2017 - Arbeitswelt:

    Studie: Selbstbestimmte Arbeitszeiten auch Einladung zur Selbstausbeutung

    Völlig selbstbestimmte Arbeitszeiten mögen für viele Beschäftigte verlockend klingen. Sie sind aber auch eine Einladung zur Selbstausbeutung. Eine von Unternehmen oft geforderte weitere Deregulierung der Arbeitszeitbestimmungen sei daher sehr kritisch zu sehen, sagt Dr. Yvonne Lott, die die Folgen verschiedener Arbeitszeitmodelle untersucht hat. Frauen und Männer reagieren dabei unterschiedlich. ...mehr

  • 24.08.2017 - Arbeitnehmervertretung:

    LAG Baden-Württemberg: Personalplanung nach BetrVG kann durchaus Soll-Zahlen für einen Musterbetrieb umfassen

    Gehören Unterlagen zum Steuern von tariflichen Entgeltgruppendurchschnitten in einem Musterbetrieb bereits zur Personalplanung im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) oder nicht? Ein Betriebsrat machte kürzlich einen entsprechenden Unterrichtungsanspruch geltend; der Arbeitgeber lehnte ab. Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg hat nun zugunsten des Gremiums entschieden (Az.: 2 TaBV 5/16). ...mehr

  • 23.08.2017 - Arbeitsrecht:

    ArbG Kiel zu Pflege: Einigungsstelle darf Mindestbesetzung für Schicht festlegen

    Eine Einigungsstelle darf per Spruch festlegen, dass eine Schicht im Gesundheitswesen mindestens "mit einer bestimmten Zahl von Pflegekräften" besetzt wird. Das hat das Arbeitsgericht Kiel kürzlich entschieden und zugleich festgelegt, derlei sei "nicht per se rechtswidrig". Zur Begründung hieß es, das sei eine "Maßnahme, mit der einer Gesundheitsgefährdung der eigenen Beschäftigten durch Überlastung begegnet werden kann" (7 BV 67c/16). ...mehr

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