Seit Beginn der Pandemie beschäftigt sich die Initiative Neue Qualität der Arbeit (kurz: INQA) mit dem Arbeiten im Homeoffice. Nun hat man das gewonnene Know-how aufbereitet und in Form eines „Homeoffice ABC“ veröffentlicht. Die Handreichung richtet sich gleichermaßen an Beschäftigte und Führungskräfte.

Laut der Initiative soll das Homeoffice ABC dazu beitragen, dass „mobile Arbeit auch in Zukunft gelingt“. Begriffe werden erklärt, Best-Practise-Beispiele werden vorgestellt und Interviews vertiefen die Thematik.

Insgesamt besteht das ABC aus bislang 35 Stichworten. Die Palette reicht von A wie agile Arbeitsformen über B wie Betriebsvereinbarungen (für die Arbeit im Homeoffice), G wie Gesetzentwurf zur mobilen Arbeit, bis hin zu W wie Wir-Gefühl und Z wie zukunftsfähige Unternehmenskultur.

Die Stichworte sind – bis auf wenige Ausnahmen – verlinkt mit ausführlichen Statements, Interviews oder Berichten zum Arbeiten im Homeoffice. Die Thematik wird von vielen Seiten und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Beispielsweise gibt es ein Interview mit Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, über die Herausforderungen an den Datenschutz und die IT-Sicherheit unter Homeoffice-Bedingungen.

Als Best-Practise-Beispiel wird etwa das Amtsgericht Wolfenbüttel vorgestellt. Diese Justizbehörde hat nämlich als erste Institution das INQA-Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ erfolgreich durchlaufen.

Wer wissen will, ob und wie sich die Arbeitswelt durch das Arbeiten im Homeoffice verändern könnte, findet Aussagen dazu in einem Interview mit Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Initiative D21. Sie stellt eine Studie zum Thema vor. Ein Ergebnis betrifft unmittelbar Führungskräfte: Sie müssten in die Aufgabe hineinwachsen, auf Distanz zu führen.

Lesen Sie los, auf Mausklick geht es hier zum Homeoffice ABC.

 

Aktuelle Beiträge