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25.12.2020

Duale Ausbildung: Wichtiges Knowhow für Azubis in der Virus-Krise

Die Pandemie ist überall. Keiner kann sich ihr entziehen - auch die Auszubildenden nicht: Sie sind nicht minder als viele Fachkräfte von deren Auswirkungen betroffen. Da stellen sich Fragen. Antworten auf die wichtigsten Fragen, die sich Azubis und Azubinen rund um die Corona-Krise stellen können, gibt die IG BCE.

Den Start macht die Frage, was denn ist, wenn die Berufsschule ausfällt: Ist dann die Anwesenheit im Betrieb erforderlich? Die Antwort lautet: Eigentlich ja, doch wenn die Berufsschule alternativen Unterricht anbietet und organisiert, muss der Betrieb den Azubi freistellen. Die Schule ihrerseits muss die technischen Mittel zur Verfügung stellen, damit die Nachwuchskräfte von einem anderen Ort aus am Unterricht teilnehmen können.

Insgesamt acht Fragen beantwortet die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie auf ihrer Webseite - und jede ist wichtig. So geht es beispielsweise darum, ob Azubis in Kurzarbeit geschickt werden können. Die knapp gefasste Antworte: Grundsätzlich nein, aber im Ausnahmefall doch, wenn der Betrieb für das theoretische Vermitteln von Lerninhalten Sorge trägt und anderes mehr.

Ein weiterer Punkt beschäftigt sich mit der Frage nach einer möglichen Kündigung des Ausbildungsvertrags, wenn die Ausbildung coronabedingt über längere Zeit zum Erliegen kommt. Die Antwort lautet ja, eine Kündigung kann dann möglich werden. Der Betrieb steht dann freilich vor der Aufgabe, sich um einen anderen Ausbildungsbetrieb für den Azubi zu bemühen.

Weitere Antwortkomplexe beschäftigen sich beispielsweise mit Betriebsferien, die wegen der Virus-Pandemie verhängt werden, aber nicht den ganzen Jahresurlaub umfassen dürfen oder mit der Frage, ob Auszubildende ins Homeoffice geschickt werden dürfen.

Auf Mausklick geht es hier zu der IG BCE-Seite "Was Auszubildende jetzt wissen sollten".

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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