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05.11.2020

Destatis: Pflegeberufe beliebt wie noch nie

Pflegeberufe bewegen sich seit Jahren im Aufwind: Immer mehr junge Frauen und junge Männer entscheiden sich für eine Ausbildung in dieser Branche - obwohl allgemein bekannt ist, dass die Arbeitsbedingungen nicht die einfachsten und die Verdienstmöglichkeiten nicht die besten sind.

Die Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zählen zu den Pflegeberufen genauso wie auch die einjährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege oder der Altenpflege. Im vergangenen Jahr haben rund 44.900 Menschen ihre Ausbildung in einem Pflegeberuf abgeschlossen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber dem Jahr 2009 ist dies eine Zunahme von 25 Prozent.

Gestartet mit der Ausbildung in einem Pflegeberuf haben 2019 insgesamt 71.300 Frauen und Männer. Das entspricht nach den statistischen Berechnungen einer Zunahme von 8,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2018 oder von absolut 5.400 Personen. Im Zehnjahresvergleich ist dies gar eine Steigerung von 39 Prozent. Am beliebtesten ist bei den Anfängerinnen und Anfängern die Ausbildung in der Altenpflege: Begannen im Jahr 2009 insgesamt 19.400 Menschen die Ausbildung, lag diese Zahl zehn Jahre später bei 27.300: ein Plus von 41 Prozent.

Nicht nur die Gesamtzahl der Auszubildenden hat sich in der vergangenen Dekade erhöht, auch der Anteil der Männer in diesen so genannten typischen Frauenberufen hat zugenommen: Er kletterte im Betrachtungszeitraum von 19 Prozent auf 25 Prozent.

Nach der Ausbildung liegt das durchschnittlich Bruttoeinkommen laut Destatis für die Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege bei 3.502 Euro und für das Fachpersonal in der Altenpflege bei 3.116 Euro. In den kürzlich abgeschlossen Tarifverhandlungen wurde ein Gehaltsplus sowie eine so genannten Corona-Prämie vereinbart.

Weitere Details rund um die Pflegeberufe können auf Mausklick auf den Webseiten von Destatis gelesen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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