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15.10.2020

Betriebliche Altersversorgung: Förderung für Geringverdiener verbessert

Private Altersvorsorge ist für Beschäftigte schon länger empfehlenswert. Zunehmend interessant wird auch die betriebliche Altersversorgung: Rückwirkend zum 1. Januar 2020 wird der Förderbetrag vom Gesetzgeber in der vom Arbeitgeber finanzierten betrieblichen Altersversorgung verdoppelt. Da zudem die Verdienstgrenze der Anspruchsberechtigten erhöht wird, können mehr Arbeitnehmer von der steuerlichen Förderung profitieren.

Die gesetzliche Rente ist in den vergangenen Jahren deutlich zusammengeschrumpft. Umso erfreulicher ist für Beschäftigte, dass der steuerliche Förderbetrag zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) des Arbeitgebers von 144 Euro auf 288 Euro verdoppelt wird. Auch wird die Gruppe der zu Fördernden größer: Die gesetzlich festgelegte monatliche Verdienstgrenze liegt nach Einkommensteuergesetz (§ 100 EStG) jetzt bei 2.575 Euro, bisher waren es 2.200 Euro.

Durch das Anheben der Gehaltsgrenze wird der Kreis der berechtigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erweitert, heißt es in einem Fachartikel des Online-Journals des Industrie-Pensions-Vereins (IPV). Dadurch steige die Attraktivität der vom Arbeitgeber finanzierten bAV bei den Geringverdienern. Für die Gruppe von Arbeitnehmern, die jetzt durch die Erhöhung der Lohngrenze ebenfalls in den Bereich der Förderung fallen, könne der "Weg zu einer geförderten arbeitgeberfinanzierten bAV" frei gemacht werden.

"Die Arbeitgeberbeiträge erweisen sich für den Arbeitnehmer als attraktiv, weil diese bis zum Höchstbetrag von 960 Euro p.a. steuerfrei eingezahlt werden können", so die IPV-Publikation. Die Gelder werden in einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder eine Direktversicherung einbezahlt und erhöhen das Einkommen nach der Beendigung des Erwerbslebens.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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