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14.10.2020

Homeoffice: Vom Provisorium zum gesunden Arbeitsplatz

Am Anfang der Corona-Pandemie in Deutschland musste es vielerorts schnell gehen mit dem Umzug ins Homeoffice. Mittlerweile wird es zunehmend als dauerhafte alternative Arbeitsform angesehen. Damit rückt der Fokus aber auch auf die teilweise mangelhafte Ausstattung der mitunter improvisierten Heimarbeitsplätze, wie eine neue, nach Alter und Geschlecht repräsentative Studie zeigt.

Der Lichtproduktehersteller Ledvance hat im September insgesamt 500 Menschen in Deutschland zwischen 25 und 60 Jahren befragt. 90 Prozent davon waren Angestellte, zehn Prozent Selbstständige. Es zeigt sich, dass das Homeoffice grundsätzlich ankommt: Knapp jeder zweite Arbeitnehmer, der in den Zeiten von Corona mindestens dreißig Prozent zuhause arbeitet, möchte dies auch weiterhin tun.

Allerdings offenbaren sich mit dem Homeoffice-Boom auch zunehmend dessen Mängel. So wünschten sich 74 Prozent der Befragten von ihrem Arbeitgeber eine Ausstattung, die ihre gesundheitlichen Bedürfnisse besser berücksichtigt. Erstaunlicherweise bemerken besonders jüngere Angestellte im Homeoffice negative Auswirkungen wie Müdigkeit und Stress. Umgekehrt glauben 40 Prozent aller Angestellten, mit einer besseren Ausstattung zuhause produktiver sein zu können. Selbstständige verfügen dagegen bereits über eine bessere Ausrüstung, weil sie für sie eine höhere Relevanz hat. Sie sind bereit, mehr dafür auszugeben als Angestellte. In der Folge sie sind auch mit ihrer Situation im Homeoffice zufriedener.

Nur die Hälfte der Zeit befinden sich die Befragten in einem Arbeitszimmer oder einem speziell für die Arbeit eingerichteten Bereich, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Bei den 50- bis 60-Jährigen liegt der Anteil bei 65 Prozent. Geschlechtsspezifisch betrachtet arbeiten Frauen häufiger am Küchentisch oder im Wohnzimmer als Männer.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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