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30.09.2020

Umfrage zur Unternehmenskultur: Moderne erwünscht, doch Tradition wird gelebt

Die Kultur, die in einem Unternehmen gepflegt wird, beeinflusst die hausinterne Innovationsfähigkeit genauso wie den wirtschaftlichen Erfolg oder wie das Miteinander der Mitarbeiter. Stellt sich die Frage, wie sie denn sein soll, die Unternehmenskultur, die möglichst wenige Wünsche offen lässt. Dies wollte die Personalberatung Königsteiner erfahren und hat bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nachgefragt.

Die Berufstätigen wissen genau, was sie wollen: Sie wünschen sich eine moderne Unternehmenskultur. Darunter verstehen sie flache Hierarchien, eine offene Kommunikation zwischen allen Hierarchien, Ziele, die gemeinsam festgelegt werden sowie das Duzen am Arbeitsplatz. So äußern sich insgesamt 72 Prozent der Befragten. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sprechen sich sogar 79 Prozent für eine in diesem Sinne zeitgemäße Unternehmenskultur aus. Mehr als drei Viertel (87 %) der Arbeitnehmer setzen das Duzen mit einer modernen Kultur gleich.

Doch klaffen zwischen Wunsch und Wirklichkeit - wie so oft - auch bei dieser Thematik Welten: Denn in den meisten Betrieben hierzulande bezeichnen die Beschäftigten die jeweilige Kultur als traditionell. 58 Prozent der Umfrageteilnehmer berichten von klaren Hierarchien und strikt einzuhaltenden Vorgaben beim jeweils eigenen Arbeitgeber.

Bei der Beurteilung der jeweiligen Unternehmenskultur scheinen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freilich nicht so wirklich konsequent zu sein. Denn obwohl deutlich mehr als die Hälfte der Befragten von einer traditionellen Kultur beim eigenen Arbeitgeber berichtet, geben 69 Prozent der Teilnehmer auch an, ihr Arbeitgeber entspreche ihren Vorstellungen.

Diese Unstimmigkeit erklärt sich für Nils Wagener, Geschäftsführer der Königsteiner Gruppe, dadurch, "dass viele Arbeitgeber es offenbar nicht schaffen, eine konvergente Unternehmenskultur in ihrer Organisation zu etablieren". Doch genau das gelte es zu leisten, "um Mitarbeitern und Bewerbern Orientierung zu bieten".

Weitere Informationen über diese Studie stehen auf der Webseite der Personalberatung bereit.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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