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29.09.2020

BMWi fördert Einrichten von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Ausfahrt Homeoffice hieß - und heißt noch - für einen erklecklichen Teil von Schreibtischarbeitern die pandemiebedingte Lösung, um im Lockdown die berufliche Tätigkeit weiter ausführen zu können. Die Erfahrungen damit sind großteils positiv. Das Ergebnis: Quer durch das Land sollen Homeoffice-Arbeitsplätze dauerhaft etabliert werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat reagiert und unterstützt Unternehmen beim Einrichten häuslicher Arbeitsplätze.

Die finanzielle Unterstützung erfolgt aus dem Förderprogramm ,go-digital', das "den Mittelstand auf dem Weg in die digitale Zukunft" begleitet. Hilfe bei der Homeoffice-Einrichtung gibt es von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung von Arbeitsplätzen im persönlichen Umfeld von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Den Startschuss für eine Teilnahme an diesem Programm gibt jedes Unternehmen selbst: Auf einer Beraterlandkarte des BMWi sucht sich der interessierte Betrieb ein Beratungsunternehmen heraus und schließt mit diesem einen Vertrag.

Ist dies erfolgt, kann es schon losgehen: Die Berater beantragen die Förderung, analysieren, was beispielsweise an spezifischer Software oder an Kommunikationstools erforderlich ist und setzen alle erforderlichen Maßnahmen bis hin zum Einrichten des Arbeitsplatzes in den häuslichen vier Wänden um. Das BMWi teilt mit, dass die Förderung bei einem Beratersatz von höchsten 1.100 Euro maximal 30 Tage lang gewährt wird. Bezuschusst werden bis zu 50 Prozent der Nettoausgaben.

Von dem Angebot "Homeoffice-Einrichtung" können "rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro" profitieren.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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