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24.09.2020

Kosten der Altersvorsorge: Vorsorgebedarf hängt von der regionalen Wirtschaftskraft ab

Rentenexperten empfehlen seit Jahren, sich nicht ausschließlich auf die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu verlassen, sondern dieses Standbein durch eine private Altersvorsorge und möglichst eine berufliche Vorsorge zu ergänzen. Neu ist die Erkenntnis, dass die Bewohner wirtschaftsstarker Regionen größere Summen für ein auskömmliches Alter zurücklegen müssen als die Menschen in strukturschwachen Gegenden. Das zeigt eine neue Studie.

Wer in einer boomenden Region wie Hamburg, Stuttgart oder München wohnt, der sollte von seinem laufenden Einkommen mehr Geld zurücklegen als beispielsweise ein Bewohner des Saarlandes. Eine Prognos-Studie, erstellt für den Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), zeigt, wie breit die Spanne des Sparens hierzulande sein müsste, um im Alter abgesichert zu sein.

Besonders hoch ist die Belastung für Hamburger: Ein 40-Jähriger sollte in dieser Metropole 5,8 Prozent seines Einkommens auf die hohe Kante legen, um im Alter nicht knappsen zu müssen. In der Stadt Hagen dagegen müsste dieser Mann bis zu seinem Rentenbeginn lediglich 3,3 Prozent seines Einkommens zurücklegen.

Diese deutlichen Unterschiede resultieren laut Studie aus den unterschiedlichen Preisniveaus. So wie sich eben die Wirtschaft - und folglich Löhne, Preise und Renten - unterschiedlich entwickelt, so verschieden ist denn auch der Vorsorgebedarf; unterstellt zumindest, dass der heute 40-Jährige mit dem Rentenbeginn nicht den Wohnort wechseln will.

GDV-Geschäftsführer Peter Schwark verdeutlicht die Wichtigkeit der privaten Altersvorsorge: In keiner Region reiche die gesetzliche Rente für einen angenehmen Lebensabend aus. Daher sei es wichtig, möglichst früh mit dem Sparen anzufangen und die Sparbeiträge regelmäßig dem Einkommen anzupassen.

In der Studie wird der Sparaufwand für alle 401 Kreise aufgelistet. Berechnet wurde von dem Wirtschaftsforschungsinstitut jeweils die Sparbelastungsquote für den Vorsorgebedarf eines 40 Jahre alten Eckrentners.

Weitere Informationen stellt der GDV auf Mausklick hier auf seiner Webseite zur Verfügung.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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