Nachrichten für Betriebsräte!

(c) photocrew / fotoliaUm mit dem Arbeitgeber auf Augenhöhe zu bleiben, gilt es für Betriebsräte, aktuelle Entwicklungen im Arbeitsrecht, Arbeits- & Gesundheitsschutz und in anderen Bereichen zu verfolgen. BetriebsratsPraxis24.de bietet Euch/Ihnen daher täglich kostenlose und praxisnahe Nachrichten aus diesen Bereichen. So wird keine rechtliche Neuerung mehr verpasst und die Mitbestimmung im Betrieb bzw. Unternehmen erleichtert! Weitere Vorteile finden sich hier.

Aktuell, verlässlich, informativ: Unser kostenloser Newsletter informiert regelmäßig über aktuelle Entwicklungen.

Photo: "Newsletter" / © photocrew (fotolia)


25.09.2020

Von sozialen Kontakten am Arbeitsplatz profitieren besonders Ältere

Ältere Beschäftigte profitieren davon, wenn sie hochwertige soziale Kontakte am Arbeitsplatz haben. Je positiver diese sind, desto größer ist ihre Motivation und Empathie. Das zeigt eine Studie der Universität Gießen. Zwar gilt dies auch andere Altersgruppen. Für Ältere scheinen sozial-emotional bedeutsame Erfahrungen aber noch wichtiger zu sein.

Für die Studie hat ein Team der Arbeits- und Organisationspsychologie Daten von 575 Mitarbeiter analysiert, die in drei Erhebungswellen gesammelt wurden. Es zeigte sich, dass hochwertiger sozialer Kontakt am Arbeitsplatz sowie positive soziale Interaktionen zu mehr Achtsamkeit und Empathie führten. Konkret zeigte sich das beispielsweise in einer erhöhten Bereitschaft, Kollegen bei der Lösung schwieriger oder zeitkritischer Aufgaben zu unterstützen. Auch die Motivation zu emotionaler Unterstützung stieg deutlich an.

Das galt insbesondere für ältere Beschäftigte. Begründet wird dieses Ergebnis damit, dass die Zeitspanne ihrer eigenen beruflichen Zukunft "relativ überschaubar" sei und ihr Interesse an Wachstum und Weiterentwicklung abnehme. Sozial-emotional bedeutsame Erfahrungen nähmen für sie dagegen an Bedeutung zu.

Damit stellt sich die Frage, wie Arbeitgeber Gelegenheiten für qualitativ-hochwertigen Kontakt zwischen den Mitarbeitern schaffen können. Das Forscherteam unter Leitung von Dr. Ulrike Fasbender rät unter anderem zu Mentoringprogrammen, Trainings und anderen Gelegenheiten zum Netzwerken. Dies seien einfache Maßnahmen, um positiven Austausch zwischen verschiedenen Altersgruppen zu fördern. Darüber hinaus gelte: "Nicht die Quantität, sondern die Qualität der Interaktionen ist entscheidend."

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

AGB | Datenschutz | Impressum | Leistungsschutzrecht |  © F.A.Z. BUSINESS MEDIA GmbH – Ein Unternehmen der F.A.Z.-Gruppe * Alle Rechte vorbehalten

UAN_nv_1409
/fachwissen/