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11.08.2020

Studie: Berufstätige Eltern im Homeoffice nehmen gerne die Unterstützung der digitalen Nanny in Anspruch

Die Corona-Pandemie hat viele berufstätige Eltern von jetzt auf gleich ins Homeoffice geschickt. Mit Folgen: Viele gewinnen Geschmack an dieser Form des Arbeitens. Im Zusammenspiel mit virtueller Kinderbetreuung könnte das Arbeiten Zuhause künftig verstärkt zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance beitragen. Das zeigt eine aktuelle Studie.

Wird aus der Notlösung Homeoffice für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine gern gelebte Möglichkeit? Die Ergebnisse einer Befragung von rund 800 Eltern deuten darauf hin: 81 Prozent der berufstätigen Mütter und Väter haben angegeben, mit dem Homeoffice positive Erfahrungen gemacht zu haben. Entsprechend würden sie Arbeitgeber mit Homeoffice-Modellen "attraktiver sehen als andere".

Die Befragten können sich vorstellen, 45 Prozent ihrer Arbeitszeit in den heimischen vier Wänden zu leisten. Vor dem virusbedingten Lockdown lag dieser Wert bei 35 Prozent. Knapp drei Fünftel (59 %) der Berufstätigen mit Kindern, die vor der Pandemie noch nicht im Homeoffice tätig waren, möchten dies künftig tun. Daher wollen sie bei einem Jobwechsel auf Arbeitgeber mit Homeoffice-Konzepten achten.

Das Arbeiten im Homeoffice hat zu einem Anstieg der virtuellen Kinderbetreuung geführt. Rund ein Viertel (27 %) der Eltern hat diese Möglichkeit in Anspruch genommen. Von ihnen hat ein Großteil (74 %) angegeben, diese Angebote hätten ihnen genutzt. Virtuelle Nachhilfe (54 %) und virtueller Musikunterricht (35 %) sowie digitale Sportkurse (45 %) führten die Hitliste an. Mehr als ein Viertel der Befragten (28 %) nutzten derartige Möglichkeiten in Kooperation mit ihrem Arbeitgeber.

Als besondere Belastung gaben die Eltern die schulische Betreuung für ihre Kinder an, die sie mit übernehmen mussten. Für das Home-Schooling vermissten viele eine aktive Unterstützung aus den Schulen. 45 Prozent hätten sich eine bessere Kooperation mit den Lehrern gewünscht.

Die Last des Home-Schoolings trugen insbesondere die Mütter: 39 Prozent haben unter dieser zusätzlichen Aufgabe gelitten. Über beide Geschlechter hinweg liegt dieser Anteil bei 31 Prozent.

Die repräsentative Studie im Auftrag des Unternehmens voiio steht hier auf Mausklick zum kostenfreien Download bereit.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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