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24.07.2020

Handlungshilfen zur Belüftung in Gastgewerbe und Lebensmittelindustrie zu Corona-Zeiten

Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, regelmäßiges Händewaschen sowie Abstandhalten gehören in Corona-Zeiten mittlerweile zum Alltag. Das Virus kann sich aber mutmaßlich auch durch die Luft in Form von Aerosolen verbreiten. Umso wichtiger ist es, Arbeitsräume häufig und adäquat zu belüften. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat dazu nun Handlungshilfen veröffentlicht.

Konkret richten sich die beiden Merkblätter an Unternehmen in der Lebensmittelindustrie und im Gastgewerbe. Ziel ist es in beiden Fällen, möglicherweise mit Viren belastete Luft schnell durch frische Außenluft zu ersetzen. "Auf Umluft sollte aktuell möglichst verzichtet werden, um keine Viren in den Arbeitsbereichen zu verteilen", rät die BGN.

In Räumen des Gastgewerbes empfehlen die Experten unter anderem, Räume vor der Benutzung mindestens 15 Minuten zu lüften - insbesondere, wenn sich dort zuvor andere Menschen aufgehalten haben. Wo technische Lüftungsanlagen vorhanden sind, sollten diese mindestens zwei Stunden vor und nach der Benutzung der Räume laufen gelassen werden. Die Lüftung in Toilettenräumen sollte dauerhaft angeschaltet sein. Außerdem sollte die gleichzeitige Benutzung von Sanitäranlagen vermieden werden.

Viele der Maßnahmen gelten auch für die Lebensmittelindustrie. Zudem sollte der Umluftbetrieb von zentralen Lüftungsanlagen nach Möglichkeit vermieden oder nur mit ausreichend gereinigter rückgeführter Luft betrieben werden. "Gängige Verfahren zur Entkeimung der Umluft (HEPA-Filterung, UVC-Desinfektion) werden zurzeit auf ihren Nutzen in dieser besonderen Situation untersucht", heißt es bei der BGN weiter.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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