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16.07.2020

Neue Studie zeigt: Diskriminierung im Job ist immer noch allgegenwärtig

Kaum zu glauben, aber wahr: Chancengleichheit wie Gleichberechtigung sind hierzulande keine Selbstverständlichkeit im Arbeitsalltag. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die untersucht, wie in Deutschland gearbeitet wird.

Wer denkt, Geschlechterbenachteiligung im Job würde der Vergangenheit angehören, der irrt: 60 Prozent aller berufstätigen Frauen berichten in der Studie ,So arbeitet Deutschland' genau davon. Bei den Männern liegt dieser Anteil mit 34 Prozent deutlich niedriger.

Befragt, worin sich die Diskriminierung spiegelt, nennen die berufstätigen Frauen das Gehalt (52 %) sowie die möglichen Beförderungen (31 %). Die Männer geben zu 20 Prozent an, nicht ausreichend gelobt und anerkannt zu werden.

Knapp die Hälfte (47 %) der Befragten beobachtet nach eigenen Angaben, dass Frauen bei Einstellungen bevorzugt werden. Als Grund dafür werden zu erfüllende Frauenquoten gemutmaßt.

Diskriminierung und Benachteiligung ist allgegenwärtig, obwohl 91 Prozent aller befragten Frauen und Männer sich wünschen, dass die Geschlechter am Arbeitsplatz gleichbehandelt werden sollten.

Abhilfe ist möglich, so Timo Lehne, Geschäftsführer der Personalberatung SThree, in deren Auftrag die Befragung erfolgte. Dies sei dann der Fall, wenn sich Chefs und Chefinnen die Gleichberechtigung auf die eigene To-do-Liste schreiben und entsprechend im Arbeitsalltag leben würden. Für die Befragten gehören objektive Leistungsbewertungen (65 %), eine Unternehmenskultur mit Bewusstsein für Chancengleichheit (56 %) und eine flexible Gestaltung des Arbeitsalltags (41 %) zu den wichtigsten Maßnahmen für mehr Chancengleichheit im Arbeitsleben.

Einzelheiten aus dieser Studie, die auch speziell die IT-Branche und das Engineering unter die Lupe genommen hat, können auf Mausklick hier im Web gelesen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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