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17.07.2020

Digitale Transformation: Es könnte schneller gehen

Bei der digitalen Transformation ist mehr Mut gefragt. Zwar hat die Corona-Pandemie zu einem Schub solcher Technologien und Methoden in den Unternehmen geführt. Vielen Beschäftigten geht der Wandel aber nicht schnell genug, und auch in puncto ihrer Einbindung gibt es noch Optimierungspotenzial. Hier könnten beispielsweise Coachings helfen, berichtet BCG.

Die Beratung hat zu dem Thema 5.250 Personen befragt, die in Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China und den USA arbeiten. Grundsätzlich stellen sie ihren Arbeitgebern ein sehr gutes Zeugnis aus: 89 Prozent der Manager und 84 Prozent der Angestellten befürworten, wie diese digitale Tools und Prozesse zur Bewältigung der Corona-Krise angewandt haben.

Trotzdem scheinen viele Unternehmen in den Augen der Beschäftigten noch zu zögerlich zu sein. So wünschen sich der Umfrage zufolge 83 Prozent der Manager und 77 Prozent der Angestellten höhere Ausgaben für Technologien zur Fernarbeit und für Fern-Konferenzen. Eine überwiegende Mehrheit von ihnen ist nach eigenen Angaben auch bereit, einen Wandel herbeizuführen.

Allerdings wird die Aus- und Weiterbildung bisher als das am wenigsten erfolgreiche Element der digitalen Transformation bewertet. Um den Wandel zu beschleunigen, müssten Unternehmen mehr Menschen erreichen und ihnen Unterstützung anbieten, damit sie sich eingebunden fühlen. "Es ist besonders wichtig, die Mitarbeiter an vorderster Front einzubeziehen, damit sie verstehen, wie das, was sie tun, in das Gesamtbild passt", sagt Vanessa Lyon, Geschäftsführerin von BCG.

Deutlich wird der Mangel an adäquater Schulung der Mitarbeiter in puncto neuer Arbeitsweisen auch an einem weiteren Ergebnis der Umfrage: Während 82 Prozent der Manager angeben, dass sie agile Methoden anwenden würden, waren es bei den Angestellten nur 66 Prozent.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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