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20.05.2020

SOEP-Corona-Studie: Höher gebildete Erwerbstätige kommen (auch finanziell) besser durch die Krise als andere Arbeitnehmer

Die Corona-Pandemie macht sich im Geldbeutel der Erwerbstätigen bemerkbar: Männer und Frauen, Geringverdiener und Besserverdiener, berichten von deutlichen Einkommenseinbußen. Dies illustriert eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Die Pandemie hat schon innerhalb kurzer Zeit das Leben verändert. Bereits 20 Prozent der Beschäftigten müssen mit weniger Einkommen auskommen, so eine neue Studie, in der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ausgewertet werden. Obwohl die Befragten überwiegend die gesamtwirtschaftliche Lage als "schlecht" einschätzen, bewerten zumindest die höher Gebildeten ihre eigene wirtschaftliche Situation als "positiv". Dies trotz der Tatsache, dass quer durch alle Einkommensgruppen von Einbußen berichtet wird.

Nach der SOEP-Corona-Studie (SOEP-CoV) sind aktuell 17 Prozent der Erwerbstätigen - insbesondere die weniger Gebildeten - von Kurzarbeit betroffen. Überwiegend Männer und Frauen mit einem höheren Einkommen und besserer Bildung üben ihren Job (35 %) hingegen im Homeoffice aus und können sich dadurch besser vor Ansteckungen schützen.

"Schon jetzt zeichnet sich also ab, dass Menschen mit höherem Einkommen und besserer Bildung die Krise leichter bewältigen werden als andere", so SOEP-Direktor Stefan Liebig zu den ersten Ergebnissen der Untersuchung.

Für die SOEP-Corona-Studie werden seit Anfang April mehr als 12.000 Menschen befragt, die sowohl in der Vergangenheit befragt wurden als auch in Zukunft jedes Jahr befragt werden, heißt es aus dem DIW. Diese Daten werden es möglich machen, zu beobachten, "wie die Pandemie das Leben in Deutschland in den kommenden Jahren prägen wird".

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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