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13.05.2020

Virtuelle Wartung und Montage: Ortsflexible Zusammenarbeit ist auch in der Produktion möglich

Digitale Lösungen für die Wartung von Produktionsmaschinen im Ausland waren bisher schon eine Option, um Ressourcen zu schonen und Geld zu sparen. In der Corona-Krise mit ihren Reiseverboten ist sie für manche vielleicht sogar die Rettung in der Not. Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) hat Möglichkeiten und Voraussetzungen solcher ortsflexiblen Zusammenarbeiten untersucht.

Grundlage waren eine Vielzahl an Interviews zu unterschiedlichen Digitalisierungsbeispielen in der Produktion, erklärt Projektmitarbeiterin Amelia Koczy. Insgesamt habe sich gezeigt, dass insbesondere mobile Endgeräte Einzug in die Fertigungshallen finden. So nutzten viele Betriebe bereits vor der Corona-Krise Datenbrillen (Smart Glasses), um Dienstreisen zu reduzieren und ihre Personalkapazitäten zu schonen.

Beim sogenannten Remote-Service beispielsweise werden Mitarbeiter vor Ort unter Anwendung digitaler Technologien unterstützt. "Er setzt die Brille auf und stellt eine Audio- und Videoverbindung zu einem Experten her, der ihn dann in Echtzeit unterstützen kann - unabhängig davon, wo er sich gerade befindet", erklärt Koczy.

Des Weiteren könnten Kommunikations- und Wissensplattformen genutzt werden, um die Störungsbeseitigung insgesamt zu verkürzen. Das habe mehrere Vorteile. Nicht nur, dass durch die Sammlung alter Störungsfälle und Ansätze zu deren Beseitigung ein "wirkungsvolles Tool zum Wissensmanagement" entstehen könne. Eine zentrale Ablage von Bildern, Videos und Notizen diene auch der einfachen Visualisierung von Störungen. Darüber hinaus könnten neue Mitarbeiter schneller und mit weniger Aufwand eingearbeitet werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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