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28.11.2019

WidO: Jeder zweite Azubi berichtet von arbeitsbedingten Krankheitssymptomen

Gesundheitliche Beschwerden, die in einem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen, betreffen bereits die Auszubildenden: Jeder Zweite aus dieser Gruppe berichtet davon. Dieses Ergebnis präsentiert eine aktuelle Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO).

Die gute Botschaft lautet: Die Mehrheit der Azubis und Azubinen ist mit 78,9 Prozent sehr zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen. Etwas mehr als 90 Prozent bezeichnen ihr Arbeitsklima als spannungsfrei und knapp 88 Prozent haben nach eigenen Angaben ein gutes Verhältnis zu ihrem Vorgesetzten. Die eigene Gesundheit wird von insgesamt 83,2 Prozent als "gut oder sehr gut" angesehen.

Die weniger befriedigende Botschaft lautet: Mehr als drei Fünftel (63,7 %) der Nachwuchskräfte berichten von körperlichen Beschwerden; mehr als die Hälfte (52,3 %) der Befragten leidet unter psychischen Beschwerden. Mehr als 40 Prozent der Auszubildenden fühlt sich nach eigenen Angaben "immer oder häufig" müde oder erschöpft.

Befragt nach den Krankheitstagen in den letzten zwölf Monaten, ergab sich ein Durchschnitt von 8,2 Fehltagen. In der Gruppe der Azubis mit einem "eher gesundheitsförderlichen" Verhalten lag die krankheitsbedingte Abwesenheit bei 6,7 Tagen. In der Gruppe mit einem "eher risikoreichen" Verhalten addierten sich die Arbeitsunfähigkeits-Tage auf 9,3.

Klaus Zok, Studienleiter des WidO, weist darauf hin, dass sich die Unternehmen insbesondere auch "mit Blick auf den Fachkräftemangel" bei der Besetzung von Ausbildungsstellen "mit passenden Gesundheitsangeboten ... einen Wettbewerbsvorteil" verschaffen könnten. Ein Großteil der jungen Erwachsenen (81,5 %) spricht sich positiv für betriebliche Gesundheitsangebote aus. Besonders interessant sind danach ein entsprechendes Angebot in der Kantine, aber genauso Angebote für Entspannung oder den strapazierten Rücken.

Mehr über die Umfrage kann auf Mausklick hier gelesen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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