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13.06.2019

Geschäftsreise-Studie: Unpünktliche Züge und Flugzeuge sorgen für Stress

Unpünktlichkeit von Verkehrsmitteln nervt und lässt den Adrenalinspiegel von Geschäftsreisenden in die Höhe klettern. Dieses deutliche Ergebnis liefert eine Online-Umfrage von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV).

Unpünktliche Züge sind keine Seltenheit, auch Verspätungen im Flugverkehr mehren sich: Keine guten Nachrichten für Frauen und Männer, die dienstlich auf die Verkehrsmittel angewiesen sind. Denn Geschäftsreisen erhöhen bei vielen grundsätzlich das Basislevel des gefühlten Stresses: Knapp 25 Prozent der Befragten ordnen auf Reisen ihr Stresslevel in der Kategorie "hoch bis sehr hoch" ein. Manchmal gestresst fühlen sich 80 Prozent aller Geschäftsreisenden.

Geschieht unterwegs Unvorhergesehenes, müssen beispielsweise vereinbarte Geschäftstermine gecancelt werden, weil entweder Zug oder Flieger nicht pünktlich sind, dann erhöht sich die psychische Belastung weiter. Ausfälle oder Verspätungen von Zügen (Flugzeugen) lassen die Anspannung bei 84 Prozent (81 %) der Umfrageteilnehmer steigen.

Knapp die Hälfte hat zudem das Umsteigen als einen weiteren Stressfaktor ausgemacht: "Selten oder nie" klappe beim Umsteigen der Wechsel auf die Bahn. Die über 40-Jährigen erweisen sich als etwas stressresistenter als die jüngeren Kollegen: Rund 27 Prozent von dieser Gruppe werden bei Verspätungen hektisch, bei den Jüngeren sind es 36 Prozent.

Zwar kann kein Reisender an der Zuverlässigkeitsschraube der Verkehrsmittel drehen, doch "professionelles Reisemanagement" reduziere Stress und erhöhe die Gelassenheit, betont Florian Storp vom DRV. Mit ausreichend zeitlichen Puffern bei der Reiseplanung können beispielsweise etliche Verspätungen ausgeglichen und Termine eingehalten werden. Pünktlichkeit ist eben die Seele des Geschäfts, wusste schon im 19. Jahrhundert der kanadische Schriftsteller Thomas C. Haliburton.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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