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24.05.2019

Viele Arbeitnehmer tun sich trotz Fachkräftemangels schwer mit der Jobsuche

Der Arbeitsmarkt floriert nach wie vor. Trotzdem empfinden es viele Arbeitnehmer als zunehmend schwierig, den passenden Job für sich zu finden. Die Einschätzung wird durch Zahlen bestätigt: 37 Prozent der 1.001 vom Personaldienstleister Robert Half befragten Arbeitnehmer benötigten für den letzten Stellenwechsel länger als drei Monate. Die Schwierigkeiten sind mehreren Gründen geschuldet.

Insgesamt gaben 40 Prozent der Befragten an, dass es heute schwieriger als vor fünf Jahren sei, einen passenden Job zu finden. 42 Prozent von ihnen führten das auf schlechter gewordene Rahmenbedingungen zurück: Es gebe weniger Urlaubstage oder geringere Benefits. Zudem würden oftmals lediglich befristete Arbeitsverträge angeboten.

Ein Drittel führte die digitale Transformation und die sich ändernde Arbeitswelt als Grund an. Die Schaffung neuer Berufsfelder mache es schwerer, abzuschätzen, welche Anforderungen tatsächlich erfüllt werden müssen oder inwieweit man für den Job geeignet ist. Bei 30 Prozent entsprachen die Angebote nicht den Gehaltsvorstellungen, während 28 Prozent den Eindruck hatten, dass insgesamt weniger Stellen ausgeschrieben werden.

Des Weiteren sagte jeweils rund ein Viertel der Befragten, dass sich die erforderlichen Qualifikationen für ihre berufliche Tätigkeit verändert hätten, die Bewerbungsprozesse länger dauern würden oder jüngere Bewerber einen Vorteil hätten, weil sie als Digital Natives mehr Erfahrung mit neuen Technologien haben. Sechs Prozent hatten ein Luxus-Problem: Sie konnten sich aufgrund zu vieler interessanter Angebote nur schwer entscheiden.

"Wer den Job wechseln will, sollte kritisch hinterfragen, was den passenden Job für ihn persönlich ausmacht und an welchen Stellen man zu Kompromissen bereit wäre", rät Sven Hennige von Robert Half. Zudem sollte den beschriebenen Schwierigkeiten bei der Stellenfindung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, da dies die Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen verbessern würde.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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