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11.04.2019

KKH-Studie bestätigt Wechselwirkung zwischen dem ausgeübten Job und der Gesundheit

Der Gesundheitszustand von Beschäftigten präsentiert sich hierzulande quer durch die Republik recht unterschiedlich: Die Saarländer sind am längsten, die Bayern am kürzesten arbeitsunfähig. Im Durchschnitt aller Bundesländer liegt der Krankenstand der Berufstätigen bei 5 Prozent und die Krankendauer addiert sich auf rund 14 Tage. Das zeigt die Auswertung für 2018 der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH).

Wieder einmal wird deutlich, dass statistische Durchschnittswerte eben Statistik sind und keine Realität: Denn die Arbeitnehmer in Baden-Württemberg und Bayern erreichten im vergangenen Jahr eine Fehlquote von 4,2 Prozent, lagen damit also um 0,8 Prozent unterhalb des Durchschnitts. Die Bayern kamen auf 13,2 Tage Arbeitsunfähigkeit (AU), die Nachbarn im Ländle auf 13,5 Tage.

Auf besonders viele Tage addierten sich mit 16,9 die Krankschreibungen im Saarland, gefolgt von Berlin (15,6 AU-Tage), Brandenburg (15,5) und Thüringen (14,8). An der Spitze des Krankenstands stehen mit 6,4 Prozent Sachsen-Anhalt, Thüringen (6,2 %) und Brandenburg (6,1 %). Mit jeweils einem Krankenstand von 6 Prozent folgen das Saarland, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Aus Sicht der KKH erklären sich die unterschiedlichen Krankenstände aus der "Jobstruktur in den jeweiligen Regionen". Dort, wo besonders viel körperlich anstrengende Arbeit anfällt, sind die Frauen und Männer häufiger krank. Auch die Branchen spielen eine Rolle: Besonders hoch war der Krankenstand mit 7,2 Prozent in der Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft sowie bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst und der Sozialversicherung (6,8 %).

Die Krankenkasse KKH hat ihre Unterlagen auch nach der jeweiligen Krankheitsursache ausgewertet: Die Grippewelle sorgte mit 29 Prozent für die meisten AU-Bescheinigungen, mit 15 Prozent setzten sich Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems an die zweithäufigste Stelle.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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