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24.01.2019

Digitaler Stress: Abhilfe tut not und ist möglich

Stress kann krank machen. Dies gilt auch für den digitalen Stress: Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten, die den Umgang mit Smartphone & Co als Stressor wahrnehmen, klagen über verschiedene Schmerzen. Das verdeutlicht eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie der Universität Augsburg.

Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder allgemeine Müdigkeit werden von den betroffenen Frauen und Männern genannt, die sich selbst von den digitalen Technologien am Arbeitsplatz wie im Privatleben gestresst fühlen. Der gefühlte Stress ist in der Altersgruppe der 25- bis 34-jährigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders ausgeprägt.

Die ständige Erreichbarkeit, die mit einer Verschmelzung von dem Berufsleben mit dem Privatleben Hand in Hand geht, ist eine psychische Belastung und damit ein Stressfaktor. Doch werden auch die Unzuverlässigkeit der Technologie, die Reizüberflutung und die Verunsicherung im Umgang mit der Digitaltechnik als Auslöser für den Stress genannt.

Abhilfe ist möglich, davon ist das Consulting-Unternehmen BAD überzeugt und hat Tipps gegen den digitalen Stress zusammengestellt. Ganz oben steht die Entspannung als probates Mittel gegen Stress. Ein weiterer Tipp appelliert an die Selbstdisziplin. Wer das Smartphone abends abschaltet, kommt nicht in Versuchung, ständig auf das Display zu schielen. Empfohlen wird zudem, sich auf eine Aufgabe und auf ein Medium zu konzentrieren und nicht zu versuchen, neue Multitasking-Rekorde aufzustellen.

Die Studie von Henner Gimpel u. a. "Digitaler Stress in Deutschland. Eine Befragung von Erwerbstätigen zu Belastung und Beanspruchung durch Arbeit mit digitalen Technologien", Reihe Forschungsförderung Working Paper, Nr. 101, Düsseldorf 2018, kann hier als PDF aus dem Internet heruntergeladen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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