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23.01.2019

IAB-Kurzbericht: Azubis mit Abi in einer MINT-Ausbildung sind besonders pendelfreudig

Jugendliche sind pragmatisch, geht es um einen Ausbildungsplatz: Findet sich die gewünschte Ausbildung nicht direkt vor Ort, dann wird eben gependelt. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über die Pendlermobilität von Azubis.

Das Pendelverhalten ist recht unterschiedlich. Zum einen gibt es regionale Unterschiede zwischen Ost und West; zum anderen hängt die Pendelbereitschaft vom Schulabschluss und vom gewählten Ausbildungsberuf ab und - natürlich - von den angebotenen Ausbildungsplätzen in der eigenen Region.

Jugendliche aus dem Osten pendeln besonders häufig. Erklärt wird das in dem IAB-Kurzbericht mit dem Zusammenlegen von Berufsschulstandorten aufgrund des Rückgangs der Schülerzahlen.

Je höher die Schulabschlüsse sind, umso ausgeprägter ist der Pendlermobilität. Abiturientinnen und Abiturienten legen häufiger größere Strecken zwischen Wohnort und Ausbildungsort zurück als Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss.

Besonders mobil sind nach der Analyse Auszubildende in einem MINT-Beruf - also in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mehr als die Hälfte dieser Azubis pendelt. Auch die künftigen Marketing- und Medienfachkräfte sind pendelfreudig: Knapp jeder Zweite ist länger unterwegs, um zum Ausbildungsplatz zu gelangen.

Um den Jugendlichen insbesondere in den nördlichen und östlichen Regionen das Pendeln möglichst einfach zu machen, regt das IAB Azubitickets an, die über Bundeslandgrenzen hinweg gültig sind. Auch empfehle sich ein Nachdenken über den Ausbau von digitalen Lernplattformen für den Berufsschulunterricht.

Der IAB-Kurzbericht "Regionale Mobilität von Lehrlingen: Auszubildende pendeln besonders häufig" steht hier auf Mausklick als PDF zum Download zur Verfügung.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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