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25.01.2019

Befragung: Mittags hat auch die Karriere Pause

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps, sagt der Volksmund. So halten es auch die meisten der 3.700 Vollzeit-Fachkräfte, die Stepstone zu ihrem Verhalten in der Mittagspause befragt hat. Nur neun Prozent nutzen sie, um mit strategisch wichtigen Schlüsselpersonen ins Gespräch zu kommen. Auch Netzwerken mit Kollegen zur Mittagszeit war nicht einmal für jeden dritten Befragten erstrebenswert.

Die Alternative zur strategischen Nutzung der Pause ist jedoch nicht immer besser: 40 Prozent gaben an, die Auszeit am Platz zu verbringen. Des Weiteren sah sich nur jeder Zweite in der Lage, seine Mittagspause überhaupt immer wahrzunehmen. Und das, obwohl 97 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Spanien und Österreich wussten, dass sie bei einer Arbeitszeit von sechs bis neun Stunden mindestens 30 Minuten Pause machen müssen.

Das Überspringen der Pause liegt oftmals am hohen Arbeitsaufwand. Drei von vier der betreffenden Befragten schoben das Verhalten auf zu viele und unerwartete Aufgaben. Andere mussten Aufgaben von Kollegen übernehmen oder wollten statt der Pause lieber früher Feierabend machen.

Auch sonst ist Schmalhans in der Mittagspause Küchenmeister. Zwar hatten die Befragten im Durchschnitt 62 Minuten Zeit für ihre Mittagspause - und damit mehr als doppelt so viel wie die gesetzlich vorgeschriebenen 30 Minuten, berichtet die Jobplattform weiter. 60 Prozent räumten jedoch ein, die Zeit gar nicht oder nicht voll auszunutzen. Letztere gaben sich im Schnitt mit 25 Minuten Pause zufrieden. Das ist weniger als gesetzlich vorgeschrieben.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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