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09.01.2019

Jeder zweite Mitarbeiter hadert laut Studie mit der IT am Arbeitsplatz

Ohne IT läuft in den meisten Unternehmen heutzutage nichts mehr. Umso verwunderlicher ist das Ergebnis einer PwC-Studie, der zufolge jeder zweite Mitarbeiter unzufrieden mit der entsprechenden Infrastruktur am Arbeitsplatz ist. Führungskräfte beurteilen die Funktionsweise digitaler Lösungen und deren Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsprozesse dagegen sehr viel positiver.

Insgesamt wurden für die Studie weltweit 12.000 Führungskräfte und Mitarbeiter aus großen Unternehmen befragt, darunter auch welche aus Deutschland. Während aber 90 Prozent der Vorstände davon überzeugt waren, dass die digitalen Lösungen die Wünsche und Anforderungen der Mitarbeiter erfüllen, bestätigten das von ihnen selbst nur 53 Prozent. Unter diesem Missverständnis könne das gesamte Betriebsklima leiden, mahnen die Berater.

Mit Kommunikation könnte gegengesteuert werden, denn mehr als 70 Prozent der Mitarbeiter gaben an, genau zu wissen, welche Anwendungen zur Verbesserung ihrer Arbeit beitragen könnten. Grund genug für sie, mehr Mitsprache bei der Einführung neuer Technologien einzufordern.

Was mobile Lösungen betrifft, liegt die Zufriedenheitsquote bei den Mitarbeitern mit 60 Prozent nur leicht höher, so ein weiteres Ergebnis der Studie. "Die Entwicklung hin zur Arbeit 4.0 geht offenbar vielen nicht schnell genug voran", mutmaßen die Autoren. Dazu zählen auch Angebote zur digitalen Fortbildung, mit denen jedoch nur die Hälfte der Mitarbeiter und 64 Prozent der Manager in ihrem Unternehmen zufrieden sind.

Petra Raspels von PwC Deutschland empfiehlt unter anderem, die Wünsche und Anforderungen der Mitarbeiter stärker zu berücksichtigen. So sollten Arbeitsabläufe und Schnittstellen aus der Perspektive aller Beteiligten beleuchtet und deren Feedback eingeholt werden. Darüber hinaus sollten Beschäftigte aus allen Bereichen und Ebenen in die Planung, Auswahl und Konfiguration innovativer Lösungen einbezogen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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