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25.12.2018

Erreichbarkeit unter Weihnachtsbaum: Die meisten reagieren, wenn das smarte (Dienst-)Phone leise klingelt

Der Job hat bei vielen Berufstätigen Priorität. Sogar an den Feiertagen fällt es vielen schwer, einmal ganz loszulassen und den Privatissime-Gang einzulegen. Dieses Ergebnis liefert eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Dabei kann bei ständiger Erreichbarkeit die Gesundheit Schaden nehmen.

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Knapp drei Viertel (71 %) aller Beschäftigten schalten auch an den Weihnachtsfeiertagen und zwischen den Jahren den Dienstmodus nicht ab, sondern sind erreichbar. Auch wenn dieser Anteil im Vergleich zum vergangenen Jahr um geringfügige 2 Prozent gesunken ist, so ist er doch hoch - zu hoch sind Experten überzeugt.

Denn dauernde Online-Präsenz birgt "das Risiko, dass wir geistig nicht richtig abschalten können", erklärt ein Facharzt dem Online-Magazin Business Insider. Doch genau in dem Abschalten liege der eigentliche Sinn einer Pause. Selbst unter dem Weihnachtsbaum sind 70 Prozent der Befragten für Kollegen, Vorgesetzte und Kunden zu erreichen. Zwei Drittel (66 %) checken ihre Instant-Messaging-Dienste und 59 Prozent lesen ihre beruflichen E-Mails.

Befragt danach, welchen Grund es für dieses dienstliche Stand-by geben würde, lauteten die Antworten, um Erwartungen zu erfüllen: die der Vorgesetzten (66 %), die der Kollegen (39 %) und auch die der Kunden (31 %). Beinahe jeder Vierte (22 %) will übrigens auf eigenen Wunsch erreichbar sein.

Gegen Freiwilligkeit ist natürlich kein gesetzliches Kraut gewachsen. Aber Arbeitnehmer können nicht grundsätzlich zur digitalen Verfügbarkeit verpflichtet werden, stellt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di klar. Verwiesen wird auf das Arbeitszeitgesetz, in dem die Feiertagsruhe geregelt ist.

Je jünger die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind, umso leichter fällt es anscheinend, dem Job zeitweise komplett den Rücken zu kehren. Zumindest geben das 44 Prozent der 16- bis 29-Jährigen in dieser Umfrage für den Digitalverband an.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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