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06.12.2018

Duale Ausbildung: Zu Unrecht unterschätzter Erfolgsbaustein für eine gute berufliche Zukunft

Viele Länder beneiden Deutschland um das Modell der dualen Berufsausbildung. Doch hierzulande wird in regelmäßigen Abständen diskutiert, ob dieses Erfolgsmodell eigentlich noch attraktiv ist. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) plädiert dafür, endlich offensiv am Image der Berufsausbildung zu arbeiten, statt diese im Vergleich zu einer Hochschulausbildung klein zu reden.

Der dualen Berufsausbildung geht es wie dem sprichwörtlichen Propheten: Im eigenen Land gilt sie am wenigsten - zumindest im aktuellen öffentlichen Bewusstsein. Dabei schielen andere Länder neidisch hierher und wünschen sich einen vergleichbaren Bildungsweg. Woanders weiß man um die Kompetenz hier ausgebildeter Facharbeiter und Meister.

Hand und Fuß in Qualifikation und Kompetenz und gute Verdienstmöglichkeiten versprechen die beruflichen Ausbildungen nicht nur, sondern halten dies auch. Das zeigen Studien des arbeitgebernahen IW. Mit beruflicher Aufstiegsfortbildung seien Einkommen möglich, die vermeintlich Akademikern vorbehalten sind, stellt das Kölner Institut klar.

Die Realität zeige, dass "nicht der Bildungsweg, sondern die Wahl des Berufs, die Beteiligung an Fort- und Weiterbildung sowie die Branche, in der man arbeitet", für einen erfolgreichen Berufsweg entscheidend sind, heißt es aus dem Institut.

Doch breitflächig sei für junge Menschen, ihre Eltern oder die Lehrer ein Studium das Maß aller Dinge, "wenn es um Einkommen, Absicherung gegen Arbeitslosigkeit oder spannende Berufe gehe". Eine Fehleinschätzung, die der dualen Berufsausbildung nicht gerecht wird.

Sicher ist für das IW, die duale Berufsausbildung ist attraktiv. Und genau dies müsse umfassend kommuniziert werden. "Eine breit angelegte Kampagne" könnte Kraft entfalten insbesondere wenn sie gekoppelt werde "mit massiven Investitionen in die Berufsschulen und mit digitalen Lernangeboten für Auszubildende".

Mehr darüber, wie die Berufsausbildung wieder interessant werden kann, kann auf Mausklick auf den IW-Seiten gelesen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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