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07.12.2018

Viele Unternehmen vernachlässigen laut Studie digitale Bedrohungen

Bestehende Sicherheitskonzepte werden oftmals nicht an das Tempo des technischen Fortschritts angepasst. Eine globale Studie der Beratung PwC kommt zu dem Ergebnis, dass es fast jedem zweiten Unternehmen nicht gelingt, sich adäquat gegen digitale Bedrohungen zu wappnen. Auch beim Informationsaustausch und der Compliance klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander.

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Insgesamt wurden für die Studie (in englischer Sprache) 3.000 Führungskräfte in 81 Ländern befragt. Es zeigte sich, dass lediglich 53 Prozent der Unternehmen Maßnahmen zum Management von Cyber- und Datenschutzrisiken von Beginn an vollständig in ihre digitalen Transformationsprojekte integrierten. Noch weniger - nur 23 Prozent der Firmen mit einem Umsatz von über 100 Millionen US-Dollar - planten darüber hinaus, ihre Sicherheitsvorkehrungen mit den Geschäftszielen in Einklang zu bringen.

Nachholbedarf gibt es nicht nur beim Umgang mit Cyber-Risiken. Es hat sich laut Jörg Asma von PwC bewährt, Sicherheitsexperten früh in Transformationsprojekte einzubinden, das Bewusstsein der Belegschaft für entsprechende Gefahren zu schärfen und die Abstimmung mit den Führungsgremien zu intensivieren. Trotzdem waren nur 27 Prozent der befragten Manager der Auffassung, dass die Aufsichtsebene ausreichend Informationen erhält, um Cyber- und Datenschutzrisiken zu managen.

"Besonders bei der Einführung neuer Technologien können es sich Unternehmen eigentlich nicht erlauben, das Vertrauen ihrer Kunden aufs Spiel zu setzen - und tun es doch", heißt es bei PwC weiter. Während 81 Prozent der Führungskräfte das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) für geschäftskritisch halten, haben bei der Umsetzung nur 39 Prozent ausreichend Kontrollen eingebaut, um digitales Vertrauen sicherzustellen. Auch in den kommenden zwölf Monaten wollen lediglich 30 Prozent in IoT-Sicherheit investieren. Eine verpasste Chance, findet Ulrich Störk, Sprecher der Geschäftsführung von PwC Deutschland - denn Vertrauen entwickele sich im digitalen Zeitalter zum Wettbewerbsvorteil.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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