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22.11.2018

Online-Umfrage: Weihnachtsgeld ist keine Selbstverständlichkeit für alle

Frauen und Männer, die in einem Unternehmen mit Tarifbindung arbeiten, können sich zum Jahresende deutlich häufiger über ein Weihnachtsgeld freuen als Kolleginnen und Kollegen in nicht-tarifgebundenen Betrieben. Das zeigt eine Online-Befragung des WSI-Tarifarchivs in der Hans-Böckler-Stiftung.

Der Unterschied zwischen Unternehmen mit und ohne Tarifbindung ist mehr als deutlich: 77 Prozent der Beschäftigten bei einem tarifgebundenen Arbeitgeber erhalten ein weihnachtliches Extrageld. In den Unternehmen ohne Tarifbindung liegt der Anteil lediglich bei 42 Prozent.

Einen weiteren Pluspunkt können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einer Tarifbranche für sich reklamieren: Ihr Anspruch auf das Weihnachtsgeld ist rechtlich verbrieft, erklärt Professor Dr. Thorsten Schulten, Leiter des WSI-Tarifarchivs. Für die Belegschaft in einem nicht-tarifgebundenen Betrieb, ist die Zusatzzahlung häufig freiwillig, kann also jederzeit wieder eingestellt werden.

Für vollzeitarbeitende Männer, die einen Arbeitsplatz in Westdeutschland haben, ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass sie ein Weihnachtsgeld erhalten. Denn nach wie gibt es beispielsweise bedeutsame Unterschiede zwischen West und Ost: Der Anteil der Arbeitnehmer im Westen, die Anspruch auf das weihnachtliche Einkommensmehr haben, liegt bei 56 Prozent. Im Osten beträgt dieser Anteil gerade 42 Prozent.

Auf 57 Prozent aller Gehaltskonten der Männer fließt ein Weihnachtsgeld. Bei den Frauenkonten sind es nur 49 Prozent, die eine zusätzliche Geldpritze bekommen. Noch gravierender ist mit 11 Prozent die Differenz zwischen Vollzeit- und Teilzeit-Beschäftigten. Wer Vollzeit arbeitet erhält zu 56 Prozent eine Jahressonderzahlung, die Teilzeitjobber nur zu 45 Prozent.

Mehr über die Online-Befragung zum Weihnachtsgeld kann hier gelesen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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