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14.11.2018

Schluss mit #unbezahlt: Vergütung für betrieblich-schulische Azubis ab Januar 2019

Geschafft! Die Auszubildenden der betrieblich-schulischen Gesundheitsberufe in kommunalen Krankenhäusern und Unikliniken erhalten ab Januar 2019 endlich eine Ausbildungsvergütung. Schluss mit #unbezahlt, freut sich die ver.di-Jugend, die eine bundesweite Tarifbewegung initiiert hat.

Die Vergütungsregelung betrifft beispielsweise Medizinisch-Technische Assistent/innen, Physiotherapeut/innen, Diätassistent/innen, Orthoptist/innen, Logopäd/innen oder Ergotherapeut/innen. Sie alle werden ab nächstem Jahr in den Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) einbezogen.

Im ersten Ausbildungsjahr erhalten die jungen Frauen und Männer 965,24 Euro, im zweiten Jahr 1.025,30 Euro und im dritten Jahr 1.122,03 Euro. Die Dienstleistungsgewerkschaft jubelt über dieses Verhandlungsergebnis, von dem rund 4.500 Auszubildende profitieren.

Die Vergütung ist die eine, ganz wichtige Seite der Medaille. Die andere Seite ist freilich nicht weniger erfreulich: Der Urlaubsanspruch beträgt bis zu 30 Tage im Jahr; für die Prüfungsvorbereitungen kann es eine Freistellung von bis zu fünf Tagen geben und wenn die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen ist, dann landet eine Prämie von 400 Euro auf dem Konto.

Die betrieblich-schulischen Azubis erhalten außerdem eine Jahressonderzahlung in Höhe von 90 Prozent der Ausbildungsvergütung. Nach "bedarfsgerechter Ausbildung" wird ihnen eine Übernahme für mindestens zwölf Monate garantiert.

Mehr über das Verhandlungsergebnis zwischen ver.di, der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) kann auf Mausklick hier gelesen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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