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07.11.2018

Wach- und Sicherheitsbranche in NRW: Bester Tarifabschluss seit 10 Jahren

Die Wach- und Sicherheitsbranche in Nordrhein-Westfalen freut sich über den besten Tarifabschluss, den die Gewerkschaft ver.di seit zehn Jahren für die Beschäftigten ausgehandelt hat. Verhandlungspartner auf der Arbeitgeberseite war der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW).

Mehr als 52.000 Beschäftigten in der nordrhein-westfälischen Wach- und Sicherheitsbranche kommt das aktuelle Tarifergebnis zugute. Das Tarifergebnis wurde von der Tarifkommission einstimmig angenommen, teilt ver.di mit. Der neue Tarifvertrag läuft vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2020 - also 24 Monate lang.

Vereinbart wurde eine Lohnsteigerung der dreizehn Lohngruppen in der Spanne von 6 Prozent bis 10,1 Prozent. Ab Januar 2020 steigen beispielsweise die Löhne in der untersten Lohngruppe um 8,1 Prozent auf 11 Euro. "Der Abstand zum gesetzlichen Mindestlohn konnte damit weiter ausgebaut werden", teilt die Gewerkschaft mit.

Für ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Becker rückt mit diesem Abschluss "das Ziel, die Sicherheitsbranche aus dem Niedriglohnsektor herauszuholen, endlich in greifbare Nähe". Zufrieden zeigt sie sich auch mit der neuen Regelung der Lohnstruktur. "Transparenter, differenzierter und rechtssicherer" seien die Kriterien, nach denen Beschäftigte künftig eingruppiert werden.

Die neue Lohnstruktur ermögliche eine höhere Eingruppierung für etliche Beschäftigte. Der Stundenlohn für Meister für Schutz und Sicherheit liegt künftig bei 18 Euro.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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