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09.10.2018

DIHK-Befragung von Eltern: Berufsorientierung in den Schulen ist unbefriedigend

Nur ein unbefriedigendes Zeugnis stellen Eltern den Gymnasien und den weiterführenden Schulen rund um die berufliche Bildung aus: Entweder ist diese gar nicht vorhanden oder sie ist zu einseitig, so das Ergebnis einer Online-Befragung im Auftrag des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

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Der Trend zur Akademisierung beginnt nach der aktuellen Befragung bereits in der Schule. Informationen über die duale Ausbildung gibt es dagegen eher weniger. Die Hälfte der Eltern von Gymnasiasten gibt an, dass ihre Töchter und Söhne eher in "Richtung Studium" informiert werden als über das duale Ausbildungssystem. Nur knapp 10 Prozent der Befragten erkannten zumindest eine Informationstendenz in Richtung duale Ausbildung nach abgeschlossener Schule.

An weiterführenden Schulen sei dieser Akademisierungstrend ebenfalls erkennbar. "Hier geben Eltern zu fast 30 Prozent an, dass Angebote eindeutig oder eher über ein Studium informieren. Angebote mit Schwerpunkt Ausbildung benennt hingegen nur rund ein Viertel der Eltern", heißt es aus dem DIHK.

Rund ein Fünftel der Eltern vermisst generell Angebote der Schule zur Berufs- und Studienorientierung. Durchschnittlich 13 Prozent berichteten von einem durch die Schule initiierten Besuch ihrer Kinder auf Berufs- und Jobmessen. Das Schulfach Berufsorientierung ist noch Mangelware: Lediglich 11 Prozent der Jugendlichen können sich darüber freuen.

"Bei der Berufsorientierung ist derzeit noch viel Luft nach oben", kommentiert der DIHK und weist darauf hin, dies sei bei der Fülle von Ausbildungsberufen und Studiengängen "wichtiger denn je".

Aus DIHK-Sicht gehören die unklaren Berufsvorstellungen und die Unsicherheit bei der Berufswahl der Schulabgänger zu den größten Ausbildungshemmnissen. Deshalb wünscht sich diese Organisation eine deutlich stärkere Berufsorientierung in der Schule und eine engere Verzahnung von Schulen und Betrieben während der Schulzeit. "Die berufliche Bildung bietet gute Karrierechancen, Verdienstmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven" und ist einem Studium gleichwertig.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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