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09.08.2018

Digitaler Wandel und Weiterbildung: Qualifikationsbedarf steigt rasant

In der Arbeitswelt sind sie die zwei Seiten einer Medaille: Die Digitalisierung und die Qualifikation der Mitarbeiter, stellt doch der digitale Wandel neue Anforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Aus der aktuellen Umfrage zur Weiterbildung schlussfolgert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), dass die Digitalisierung die Weiterbildung deutlich forciert.

Die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen sich hiesige Betriebe jährlich rund 34 Milliarden Euro kosten, schließlich sollen die Beschäftigten fit werden für die digitalisierte Arbeitswelt. Längst wurde erkannt, so die 9. IW-Weiterbildungserhebung, dass der digitale Wandel weit über die technische Entwicklung hinausgeht.

Die Digitalisierung umfasst auch die Arbeitsorganisation und stellt neue Anforderungen an die ArbeitnehmerInnen und die Betriebe. Aufgrund der mobilen Endgeräte verändere sie nachhaltig das Kommunikations- und Konsumverhalten in der Bevölkerung und in der Arbeitswelt. Folge davon können neue Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen oder neue Wertschöpfungsketten sein.

Die grundlegenden Veränderungen in der Arbeitswelt führen nach der IW-Studie bei den Beschäftigten nicht nur zu neuen inhaltlichen Anforderungen in Form von IT-Kompetenzen, sondern auch zu "höheren Anforderungen an Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie Selbständigkeit und Planungskompetenz, da sich Arbeitsweise und Zusammenarbeit" verändern.

Aus diesem Grund stünden berufstätige Frauen und Männer vor Herausforderungen, "die jenseits der alltäglichen und gewohnten Arbeitsabläufe liegen". Auch gelte es, "verstärkt in neuen Netzwerkstrukturen" zu kommunizieren. In der Produktion veränderten sich beispielsweise nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern auch die Herstellungsverfahren.

Aus Sicht des IW verringert sich die Halbwertzeit von Weiterbildung durch den digitalen Wandel deutlich. Gerechnet wird damit, "dass unternehmensspezifische Weiterbildungen kurzfristig an sich wandelnde Geschäftsmodelle angepasst werden müssen".

Die Vorabversion der repräsentativen Weiterbildungsumfrage "Weiterbildung 4.0 - Digitalisierung als Treiber und Innovator betrieblicher Weiterbildung" steht als PDF hier zum Download auf der IW-Webseite.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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