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10.07.2018

Forschung: Ab dem 40. Lebensjahr würde das Gehirn für Teilzeitarbeit votieren

Die Länge der Arbeitszeit und die kognitiven Fähigkeiten stehen in einem engen Verhältnis zueinander. Das Verhältnis ist so eng, dass sogar ein ideales Verhältnis zwischen Arbeitszeit und kognitiver Leistung ermittelt werden kann. Das zeigt eine australische Studie.

Wissenschaftler haben die Arbeitsgewohnheiten und die Ergebnisse von Intelligenztests von mehr als 3.500 Frauen und rund 3.000 Männern unter die Lupe genommen. Die Probanden hatten alle das 40. Lebensjahr überschritten.

Die Untersuchung ergab Verblüffendes: Mit jeder Arbeitsstunde in der Woche erhöhten sich die kognitiven Fähigkeiten der Frauen und Männer. Doch bei 25 Wochenarbeitsstunden war Schluss. Da hatte die Zunahme ihren Höhepunkt erreicht. Danach verminderten sich die kognitiven Fähigkeiten kontinuierlich. Unter den kognitiven Fähigkeiten wird ein Mix aus Aufmerksamkeit, Fähigkeiten zum Erinnern, Lernen, Problemlösen oder zur Kreativität verstanden.

Nach diesem Untersuchungsergebnis ist eine Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden "sogar schlecht für das Gehirn". Denn je länger sich die Arbeitszeit in der Woche hinzog, umso mehr verschlechterten sich die kognitiven Fähigkeiten. Im Extremfall waren diese sogar schlechter als bei arbeitssuchenden Menschen. Von den Autoren wird das mit dem physischen und psychischen Stress erklärt, der mit langer Arbeitszeit in Verbindung gebracht wird.

Die Autoren ziehen aus der Studie folgende Schlüsse: Teilzeitarbeit ist besser als Vollzeitarbeit, um die kognitiven Fähigkeiten der Menschen zu verbessern; bei jüngeren Menschen als denen in der untersuchten Gruppe, könnte der Höhepunkt zwischen Arbeitszeit und kognitiven Fähigkeiten jenseits der 25 Stunden liegen. Denn vermutet wird, dass sich ein jüngeres Gehirn schneller erholt.

Vorgestellt wird diese Studie in dem Internetportal Business Insider Deutschland, Bereich Wissenschaft.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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