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16.05.2018

Von Frauen für Frauen: Tipps für die Gehaltsverhandlung

Männer verdienen bei gleicher Ausbildung und gleicher Aufgabe besser als die Frauen: Daran hat sich in den letzten Dekaden kaum etwas geändert. Damit der kleine Unterschied auf dem Konto zumindest nicht noch größer wird, sollten Frauen genauso selbstbewusst nach Gehaltserhöhungen fragen wie die männlichen Kollegen, empfehlen Expertinnen einer internationalen Personalberatung.

Frauen und Männer sind nicht gleich. Das ist uns allen bekannt. Doch besonders auffallend sind diese Unterschiede in der Berufswelt. Frauen verdienen weniger und nur 22 Prozent sprechen ihre Chefs und Chefinnen auf ein höheres Gehalt an. Bei den Männern preschen 42 Prozent mit diesem Wunsch vor.

Warum sich die Geschlechter in diesem Punkt so unterscheiden, erklärt sich Sophia Dunker, Internal Talent Acquisition bei Robert Walters, mit dem höheren Selbstbewusstsein der Männer. Frauen sind zurückhaltender, fokussieren stärker Aspekte, die sie weniger gut können. Bei den Männern ist das eher umgekehrt. Sie stellen ihr Können in den Mittelpunk - unabhängig davon, wie weit es damit her ist.

Doch Gehaltsverhandlungen sind "ein Grundrecht jedes Arbeitnehmers und auch Ausdruck für einen guten Geschäftssinn", heißt es aus der Personalberatung und Sophia Dunker stellt klar, dass keine Mitarbeiterin "für den Wunsch nach einer Gehaltserhöhung" verurteilt werden wird.

Direktorin Joanne Chua macht zudem allen Frauen Mut, sich ein Gehaltsgespräch zuzutrauen. Sie empfiehlt, sich selbst die Frage zu stellen, was das Schlimmste wäre, was durch ein solches Gespräch passieren könnte. Doch höchstens ein Nein des Chefs, meint sie. Ein Nein kann nicht zwingend verhindert, aber ihm kann vorgebeugt werden - mit einer guten Vorbereitung auf das Gehaltsgespräch. Sophia Dunker empfiehlt, sich selbst bewusst zu machen, worin die eigene Leistung liegt. Denn damit kann gepunktet werden.

Frauen mit einem Mentor oder einer Mentorin sollten zudem mit diesen Personen die "richtige Wortwahl für die Gehaltsverhandlungen üben". Denn wichtig sei es, sich bestimmt zu präsentieren und nicht wie eine Bittstellerin zu wirken. Ein großes No-Go in Gehaltsverhandlungen sei es übrigens auch, die Gehälter von Kollegen anzusprechen: Das sei unprofessionell. Eine Gehaltsverhandlung verspricht dann Erfolg, wenn sie auf den eigenen Qualifikationen und Erfolgen basiert, stellen die Personalexpertinnen fest.

Mehr Karrieretipps für Frauen rund um die Gehaltsverhandlung stellt die Personalberatung auf ihrer Website auf Mausklick bereit.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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