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06.12.2017

Arbeitsunfälle reduzieren: Neue Präventionskampagne lädt zum Mitmachen ein

Es ist eine schlechte Nachricht: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gab es mehr tödliche Arbeitsunfälle als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und DGUV sind alarmiert und versuchen gegenzusteuern - u.a. mit einer Präventionskampagne.

Von Januar bis Juni 2017 haben 223 Menschen bei einem Arbeitsunfall ihr Leben verloren: Das sind rund 13 Prozent mehr als im Jahr 2016. In diesem Zeitraum starben durch einen arbeitsbedingten Unfall 198 Beschäftigte. "Jeder dieser Unfälle ist einer zu viel", betont Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Minimal zurückgegangen sind die meldepflichtigen Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr 2017: Sie addierten sich auf 433.037 Unfälle in der Arbeitswelt. Das waren 1.566 Unfälle weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der neuen Unfallrenten ist nach Angaben der DGUV leicht rückläufig: Im Betrachtungszeitraum wurden 6.654 Verunfallten Renten bewilligt. Das waren insgesamt 227 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Damit die "Arbeits- und Bildungswelt sicher und gesund gestaltet wird", haben die in der DGUV organisierten Unfallkassen und Berufsgenossenschaften eine neue Präventionskampagne entwickelt. Ziel der Kampagne komm mit mensch ist, bei allen Beschäftigten und allen Verantwortlichen die Themen Sicherheit und Gesundheit als das im Kopf zu verankern, was sie sind: wichtig, manchmal auch lebenswichtig.

Die Initiatoren der Kampagne gehen davon aus, dass die Berufstätigen, die der Kampagne folgen, "die Stellschrauben für ein sicheres und gesundes Arbeiten, Lernen und Leben" kennenlernen.

Auf Mausklick geht es hier zu der neuen Kampagne mit insgesamt fünf Handlungsfeldern.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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