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09.08.2017

Ernährungsexperten: Zeit nehmen für Mittagspause statt Desk-Lunch

Das Ernährungsverhalten deutscher Arbeitnehmer ist vielfältig - und nicht immer nachahmenswert. Obwohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Berufstätigen rät, nicht nebenbei zu essen, macht das fast ein Viertel der Beschäftigten. Das zeigt eine Umfrage der Stellenbörse jobs.de unter 1077 Nutzern. Von daheim schmeckt es immer noch am besten: 34,4 Prozent bringen ihr Mittagessen von zu Hause mit.

Immerhin 21,4 Prozent der Befragten essen schnell eine Kleinigkeit am Schreibtisch, also das sog. Desk-Lunch, anstatt sich die Zeit für eine richtige Mittagspause zu nehmen. 15,3 Prozent gehen in die Kantine oder bestellen sich eine Mahlzeit beim Lieferservice. Ein ausgiebiger Spaziergang steht mittags bei 14,9 Prozent auf dem Programm, während 7,7 Prozent die Pause dazu nutzen, um beispielsweise Einkäufe zu erledigen.

Bei 34,4 Prozent der Befragten steht Sparen hoch im Kurs: "Hier feiert der Henkelmann Comeback und hält wieder Einzug in die Küchen deutscher Unternehmen", heißt es bei jobs.de. Wer sich sein Essen von zu Hause mitbringe, wisse nicht nur, was er hat, sondern spare auch noch bares Geld. Eine Minderheit von 6,1 Prozent der Umfrageteilnehmer macht das Gegenteil und gönnt sich, zusammen mit Kollegen, in der Mittagspause eine kleine Auszeit in einem der umliegenden Restaurants.

Hastig nebenbei zu essen ist nicht gesund. Eine Gefahr besteht darin, nicht bewusst bei der Sache zu sein und das Sättigungsgefühl zu ignorieren. "Arbeitgeber sollten hierfür ein verstärktes Bewusstsein entwickeln und eine geregelte Pausenzeit forcieren, um ihrer Sorgfaltspflicht gegenüber Mitarbeitern nachzukommen", rät Karsten Borgmann, Geschäftsführer von CareerBuilder Germany. Wer sich außerdem bewege, fühle sich danach körperlich besser und arbeite produktiver weiter.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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