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18.05.2017

Zwei Seiten einer Medaille: Zufriedenheit am Arbeitsplatz und positives Feedback

Ein passendes Lob zur rechten Zeit beflügelt. Doch ein Lob des Lobes wegen kann sogar ins Gegenteil umschlagen. Mitarbeiter spüren sehr genau, ob die verbale Anerkennung vom Vorgesetzten ehrlich gemeint ist oder quasi pauschal ausgesprochen wird: Loben ist eine Kunst.

Jeder Mensch will gelobt werden, braucht ab und zu ein Lob, um sich sicher und wertgeschätzt zu fühlen: im Privatleben genauso wie am Arbeitsplatz. Doch deutsche Führungskräfte zeigen sich nach Umfragen generell recht zurückhaltend mit einem Feedback. Dabei hatte eine Forsa-Umfrage gezeigt: Lob am Arbeitsplatz ist hierzulande für mehr als die Hälfte der Beschäftigten besonders wichtig.

Doch die Realität sieht anders aus. Nach dem Gallup Engagement Index 2016 ist "Feedback vielfach Fehlanzeige". Danach haben 56 Prozent der Beschäftigten innerhalb von zwölf Monaten lediglich einmal mit dem Vorgesetzten über die eigenen Leistungen gesprochen. Nur 14 Prozent der Studienteilnehmer haben angegeben, in einem kontinuierlichen Austausch mit dem Vorgesetzten zu stehen.

Auch eine Studie über "Glücklich Arbeiten" des Personaldienstleisters Robert Half zeigt unmissverständlich, dass Mitarbeiter sich "regelmäßig konstruktives Feedback und ehrliche Anerkennung der Leistungen" wünschen. Dadurch würden "lang anhaltende Glücksmomente im Job" entstehen.

Doch im Arbeitsalltag kommt das Lob öfter zu kurz oder für Selbstverständlichkeiten. Das eine wie das andere sollte vermieden werden. Beispielsweise hat eine Managementforscherin festgestellt, dass kaum jemand für anspruchsvolle Aufgaben gelobt werden will. Fazit: Das Übertragen einer anspruchsvollen Aufgabe kann Lob genug sein. Der Vorgesetzte steht vor der Herausforderung, Feedback zu geben - mit viel Fingerspitzengefühl.

Warum eine effektive Feedback-Kultur nicht einfach, aber wichtig ist, kann in dem Internetportal karriere.de nachgelesen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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