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02.12.2016

Studie: Paranoia kann die Karriere beflügeln

Wer seinen Vorgesetzten Paranoia unterstellt, könnte damit oftmals sogar recht haben. Das legt zumindest eine Studie von Dr. Niels Van Quaquebeke von der Kühne Logistics University in Hamburg nahe. Er kam nach einer Befragung von 441 Angestellten zu dem Schluss, dass Merkmale einer paranoiden Persönlichkeit wie etwa ein hohes Misstrauen gegenüber anderen den beruflichen Aufstieg fördern können.

"Paranoiker sind ständig auf das Schlimmste gefasst und entwickeln Strategien, um sich dagegen zu wappnen", erklärt Van Quaquebeke. Das könne sich auf das Verhalten von Mitarbeitern und Kollegen beziehen, auf die Absichten von Geschäftspartnern oder auf vermeintliche Sabotageversuche am Unternehmen und seinen Produkten. Die Wirtschaftswelt werde zugleich immer unsicherer. Menschen mit paranoiden Eigenschaften seien auf solche Herausforderungen besser vorbereitet, weil sie in Gedanken schon alle möglichen Szenarien durchgespielt hätten.

Tatsächlich zeigte sich in seiner Studie, dass anhand höherer Grundwerte in paranoider Persönlichkeit der Aufstieg im Unternehmen vorausgesagt werden konnte. Entsprechende Merkmale seien unter anderem das Gefühl, von anderen hintergangen und ausgenutzt zu werden. "Die Betroffenen vermuten überall um sie herum feindselige Haltungen ihnen gegenüber", berichtet Van Quaquebeke. Sie seien bestrebt, Beziehungen so zu managen, dass ihre vermeintlichen Widersacher wenige Angriffspunkte haben - und das helfe der Karriere.

"Um nach oben zu kommen, muss man sich einerseits immer wieder richtig positionieren", so der Forscher weiter. Andererseits sei es aber auch wichtig, sich aus Situationen heraus zu halten, die schädlich für die Karriere sein können: "Beides gelingt Menschen mit paranoiden Wesenszügen besonders gut."

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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