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07.10.2016

DGB-Umfrage zum Start der Tarifverhandlungen in der Zeitarbeit

Anlässlich der heute beginnenden neuen Tarifrunde in der Leiharbeit hat der DGB die Wünsche der Beschäftigten in einer Umfrage ermittelt. Sie flossen in die Forderungen der Gewerkschaft ein, zu denen nun eine Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent, mindestens aber 70 Cent pro Stunde, sowie eine Ost-West-Angleichung in allen Entgeltgruppen zählen. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 12 Monate betragen.

Für die Befragung erhielten Leiharbeitnehmer im Juli und August direkt an Ort und Stelle Postkarten, auf denen sie ihre Empfehlungen für die Tarifrunde abgeben konnten. Insgesamt gingen rund 1500 Rückmeldungen bei der Gewerkschaft ein. 53 Prozent davon kamen aus dem Westen, 47 Prozent aus dem Osten Deutschlands. Als "ganz" oder "ziemlich wichtig" bezeichneten mehr als 80 Prozent der Befragten eine Angleichung der Bezahlung in Ost- und Westdeutschland. Kaum verwunderlich ist, dass die Quote mit 98,7 Prozent in den neuen Bundesländern besonders hoch lag.

Auch eine stärkere Anhebung der unteren Entgeltgruppen stand bei den Befragten weit oben auf der Prioritätenliste: Mehr als 90 Prozent sprachen sich dafür aus. Sogar Beschäftigte aus den oberen Entgeltgruppen unterstützten diese Forderung mehrheitlich. Zudem sprachen sich 60 Prozent der Teilnehmer dafür aus, dass die Höhe der untersten Entgeltgruppen deutlich über dem Mindestlohn liegt.

Die Verhandlungen führt die DGB-Tarifgemeinschaft mit dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) und dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP).

Die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung können hier kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden (externer Link).

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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