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03.05.2016

WSI: Atypische Beschäftigungen auf neuem Höchststand

Der Arbeitsmarkt brummt. Ganz besonders stark haben die atypischen Beschäftigungen zugenommen: Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung ist in 2015 wieder gestiegen - auf 39,3 Prozent der abhängigen Hauptbeschäftigungsverhältnisse. Das zeigt eine Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI).

Besonders häufig sind atypische Beschäftigungen in den westdeutschen Flächenländern. Nach der WSI-Analyse nimmt Schleswig-Holstein in dieser Statistik mit 43,1 Prozent den ersten Platz ein, es folgen Rheinland-Pfalz mit 42,2 Prozent und Niedersachsen mit 41,7 Prozent.

"Im Osten Deutschlands liegen die Werte meist etwas darunter", heißt es aus der Hans-Böckler-Stiftung. WSI-Arbeitsmarktexperte Dr. Toralf Pusch erklärt das mit den anderen Erwerbsmustern insbesondere der Frauen. Doch auch im Osten haben sich die Anteile atypischer Beschäftigungen nach oben geschraubt. Diese Entwicklung deutet für das WSI darauf hin, dass sich die Erwerbsmuster in Ost und West weiter aneinander annähern.

Zugenommen hat im vergangenen Jahr besonders die Zahl der Teilzeitbeschäftigten und der Leiharbeiter. Deutlich abgenommen um mehr als 160.000 Beschäftigte hat dagegen "die Zahl der oft besonders schlecht bezahlten und abgesicherten Minijobber im Haupterwerb", berichtet das WSI. Insgesamt hatten noch 14,4 Prozent der Beschäftigten einen Minijob als Hauptverdienst. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Jahr 2014 um 0,7 Prozentpunkte.

Aktuelle Zahlen rund um die atypische Beschäftigung für die gesamte Bundesrepublik, die einzelnen Bundesländer, Landkreise und kreisfreie Städte können in der WSI-Datenbank online abgerufen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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