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06.03.2015

Sportlichkeit lohnt sich doppelt: Für die Gesundheit und das Gehalt

Besteht ein Zusammenhang zwischen dem individuellen Erfolg am Arbeitsmarkt und der individuellen sportlichen Aktivität? Die Antwort der Universität St. Gallen ist vielleicht unerwartet, doch eindeutig: Sie lautet ja.

Wer Sport treibt, hat es - beruflich betrachtet - besser als die Couch-Potatoes: Die Beschäftigungschancen klettern genauso nach oben wie das Einkommen. Physisch fitte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich über ein Gehaltsplus gegenüber ihren unsportlichen Kollegen freuen. Das zeigen Auswertungen des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP).

Männer, die mindestens einmal pro Woche durch einen Sport so richtig ins Schwitzen geraten, haben 5 Prozent mehr auf dem Gehaltskonto als die, die sportlicher Betätigung abgeneigt sind.

Frauen, die bereits im Mädchenalter ihre Sportlichkeit regelmäßig unter Beweis gestellt haben, verdienen sogar rund 6 Prozent mehr als die Kolleginnen, die bevorzugt anderen bei einer Sportart zuschauen.

Auch Sport treibende Stellensuchende werden belohnt, so die Analyse von Michael Lechner, Ökonom an der Universität St. Gallen. Vermutet wird, dass die körperlichen Aktivitäten "zu intensiveren Suchanstrengungen und selbstbewussterem Auftreten in Bewerbungsverfahren" anregen, teilt das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) mit.

Die englischsprachige Studie kann auf der Online-Plattform von IZA World of Labor abgerufen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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