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05.08.2014

Duale Ausbildung: Jugendlichen frühzeitig Expertenhand reichen

Am Arbeitsmarkt steigen zukünftig die Anforderungen. Werden demnächst also nur noch Akademiker benötigt? Nein, so ein Positionspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES): Die deutsche Wirtschaft wird auch im Jahr 2020 hauptsächlich auf qualifizierte Facharbeiterinnen und Facharbeiter angewiesen sein.

Die Nachfrage nach Fachkräften wird weiter steigen. Deshalb sollten Wirtschaft und Politik ihr Augenmerk stärker auf die berufliche Ausbildung des Nachwuchses richten. Das empfiehlt die Veröffentlichung des FES-Managerkreises.

Vorgeschlagen wird, sich stärker der Gruppe der jungen Menschen anzunehmen, die nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden. Zwar wird diese Zahl zurückgehen, doch wird sie im Jahr 2025 immer noch rund 238.000 junge Frauen und Männer zählen. Eine Gruppe, die in dieser Größe nicht zu vernachlässigen ist.

Professor h. c. Dieter Grasedieck, Lehrbeauftragter an zwei Universitäten und Autor der Publikation, votiert dafür, den Schülern und Schülerinnen "gezielt während ihrer Schulung und ihres Praktikums in den Berufskollegs und in den Ausbildungsbetrieben zu helfen".

Bereits ab der 8. Klasse sollten alle Jugendlichen an einem geeigneten Diagnose-Verfahren mit anschließender Einzelberatung teilnehmen. Ziel solle sein, die eigenen Stärken, Schwächen und Berufseignungen zu erkennen. Wichtig ist dem Autor, dass die Nachwuchskräfte in spe von externen Personen aus der Wirtschaft oder aus der Politik beraten werden und nicht von unterrichtenden Lehrern.

Dieter Grasedieck macht auch deutlich, dass nicht nur die Schülerinnen und Schüler in die Pflicht genommen werden können, sondern alle Betriebe, die ausbilden können. Sein Credo lautet, Die Wettbewerbsfähigkeit weltweit kann "nur durch eine enge Verbindung der betrieblichen Praxis, der allgemeinbildenden Schule und der theoretischen Berufsausbildung" erhalten werden.

Das Positionspapier "Duale Berufsausbildung hat Zukunft" steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.

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