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17.10.2013

Gutverdiener müssen höhere Sozialbeiträge zahlen

Renten-, Arbeitslosen-, Kranken-, Pflegeversicherung: Das Bundeskabinett hat einer Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen zugestimmt. Wer brutto mehr als 3937,50 Euro im Monat verdient, muss im kommenden Jahr mehr zahlen.

Mit der Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2014 hat das Bundeskabinett aus CDU/CSU und FDP beschlossen, die Beitragsbemessungsgrenzen für die Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung anzuheben. Der Bundesrat muss der Verordnung allerdings noch zustimmen.

Die Beitragsbemessungsgrenzen legen fest, bis zu welcher Höhe des Einkommens Arbeitnehmer und Arbeitgeber Beiträge an die Sozialkassen abführen müssen. Die Anpassung erfolgt jährlich nach einem festgelegten Schlüssel und richtet sich nach der Lohnentwicklung. Steigen die Löhne, werden auch die Grenzen höher gelegt. Wer brutto mehr als 3937,50 Euro im Monat verdient, muss künftig mehr zahlen.

So steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung auf monatlich 5.950 Euro im Westen (plus 150 Euro) und 5.000 Euro im Osten (plus 100 Euro). Dieselben Grenzen gelten für die Arbeitslosenversicherung. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden 2014 bis zu einem monatlichen Einkommen von brutto 4.050 Euro fällig, was 112,50 Euro mehr sind.

Das Kabinett beschloss auch, die sogenannte Versicherungspflichtgrenze anzuheben. Wer von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung wechseln will, muss künftig im Jahr mindestens 53.550 Euro verdienen, was einem monatlichen Bruttogehalt von 4.462,50 Euro entspricht.

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