Aller guten Dinge sind drei, heißt es. Stimmt nicht aber immer. Denn manchmal sind aller guten Dinge zwei Mal drei – zumindest dann, wenn es um Auszubildende in spe und die potenziellen Wünsche an den künftigen Arbeitgeber geht. Das zeigt eine repräsentative Befragung von Bewerberinnen und Bewerbern auf Ausbildungsstellen.

Sechs herausragende Wünsche haben sie, die Fachkräfte der Zukunft. Vor allem denken sie auch bereits heute schon an morgen. Die meisten Mädchen und Jungen suchen nämlich einen Ausbildungsplatz, der ihnen eine Zukunft bietet – am liebsten in dem Unternehmen, in dem sie ihre duale Ausbildung absolvieren werden.

Die Jugendlichen legen Wert darauf, in einem Betrieb zu arbeiten, der verantwortungsbewusst ist. Bevorzugt werden Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung tragen, respektvoll mit den eigenen Mitarbeitern umgehen und auf die Bedingungen achten, unter denen ihre Produkte im Ausland gefertigt werden.

Die Nachwuchskräfte in spe fürchten sich vor Langeweile. Daher sprechen sie sich für Abwechslung und Erfahrungsaustausch aus. Eine Idee lautet, die Youngster coachen ihre Vorgesetzten rund um Themen wie soziale Medien und die Vorteile der Digitalisierung. Umgekehrt werden die Azubis von ihren Chefinnen und Chefs fachlich gecoacht.

Zu diesen drei Hauptwünschen gesellen sich drei weitere Wünsche: Der Weg zum Ausbildungsplatz soll möglichst kurz sein. Einen längeren Weg könnten sie mit der Aussicht auf ein Ja zum Home Office akzeptieren. Eine große Rolle, ob Jugendliche ihre Unterschrift unter einen Ausbildungsvertrag setzen, spielt auch das Image des Unternehmen: Gut soll es sein und das soll gezeigt werden. Last but not least wünschen sich die Jugendlichen ein gerüttelt Maß an Eigenverantwortung.

Mehr über die Wünsche der Azubis kann auf Mausklick im Magazin der Arbeitsagentur gelesen werden.

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