Rund um den Globus wird Deutschland um sein duales System der beruflichen Bildung beneidet: Grenzüberschreitend ist bekannt, wie erfolgreich und zukunftsträchtig diese duale Ausbildung ist. Damit dieses Modell attraktiv bleibt, gilt es alljährlich die passenden Partner auf dem Ausbildungsmarkt zusammen zu bringen. Dabei unterstützt in diesem Jahr der „Sommer der Berufsausbildung“ – ins Leben gerufen von der Allianz für Aus- und Weiterbildung.

Auszubildende und Ausbildungsunternehmen müssen sich finden und zueinander passen. Kein ganz leichtes Unterfangen in einer Pandemie. Doch ein lösbares und spannendes. Denn groß ist die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten, die es zu entdecken gilt.

Die Allianzpartner informieren Jugendliche und deren Eltern, die an einer dualen Ausbildung interessiert sind und bieten Unterstützung bei der Berufswahl an. Insgesamt elf Partner gehören dieser Allianz an, beispielsweise der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) oder der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Gemeinsames Ziel ist „möglichst alle Menschen zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu bringen“ – priorisiert wird dabei die betriebliche Ausbildung.

Der Sommer der Berufsausbildung soll jungen Menschen zeigen, wie anspruchsvoll und zugleich wie zukunftssicher eine duale Ausbildung ist. Einblicke werden gegeben in verschiedenste berufliche Felder, beispielsweise in den Energie- und Mobilitätsbereich, in das breite Spektrum des Smart Home oder in den Gesundheitsbereich. Kurzum: Das Modell duale Ausbildung wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

https://www.aus-und-weiterbildungsallianz.de/AAW/Navigation/DE/Home/home.hml

„Lernorte der Zukunft“ heißt eine Online- Veranstaltungsreihe, die heute mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des deutschen Handwerks, startet: Die Live-Übertragung aus Berlin und aus Koblenz kann an jedem PC zwischen 11.45 Uhr und 13.15 Uhr verfolgt werden. Bis Mitte September gibt es weitere Aktionstage. Auf Mausklick geht es hier zu einer Übersicht.

Auf den Webseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales können sich zudem ausbildungsinteressierte Betriebe über das Bundesprogramm zur Förderung der betrieblichen Berufsausbildung informieren.

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