Von der Knappheit an Fachkräften profitieren die Nachwuchskräfte: Ab dem Sommer 2023 haben im Sektor der öffentlichen Banken Dual-Studierende und Auszubildende erstmals einen Anspruch auf ein mobiles IT-Endgerät.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Deutsche Bankangestellten Verband DBV haben sich mit den Banken-Arbeitgebern darauf verständig, dass der Nachwuchstarifvertrag ergänzt wird: Künftig können die jungen Menschen von ihren Arbeitgeber ein mobiles IT-Endgerät beanspruchen. Dies berichtet die Börsenzeitung unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Nach der tariflichen Ergänzung können sich die Arbeitgeber mit ihren Nachwuchskräften auch alternativ darauf verständigen, einen finanziellen Beitrag für den Erwerb eines internetfähigen Gerätes wie zum Beispiel eines Laptops zu leisten.

Zwar hätten bislang bereits viele Kreditinstitute moderne Geräte für die Newcomer bereitgestellt, doch der verbriefte Anspruch darauf ist ein Novum.

Einen eigenständigen Nachwuchskräftetarifvertrag haben Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände erstmals im vergangenen Jahr abgeschlossen. Dieser Vertrag enthält beispielweise Regelungen zur Übernahme der jungen Talente in unbefristete Arbeitsverhältnisse. Ebenso inbegriffen ist eine zweistufige Gehaltsanpassung für den Nachwuchs.

Der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken gehören nach eigenen Angaben 47 Mitgliedsinstitute mit rund 60.000 Beschäftigten an; darunter Landesbanken, Förderinstitute, Bausparkassen und einzelne Sparkassen.

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