Checkliste - Arbeitsverhältnis: Weiterarbeit nach Erreichen der Regelaltersgrenze

1. Rechtsgrundlagen der Regelaltersgrenze

Der Versicherte muss gemäß § 35 SGB VI das 65. (67.) Lebensjahr vollendet und eine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt haben.

Die Regelaltersrente kann als Vollrente oder als Teilrente gewährt werden.

Der Rentenbezug ist von dem Versicherten zu beantragen, es sei denn er hat zuvor eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder eine Erziehungsrente bezogen. In diesen Fällen wird mit Vollendung des 65. (67.) Lebensjahres und bei Vorliegen der Voraussetzungen automatisch die Regelaltersrente gewährt.

2. Weiterarbeit nach dem Erreichen der Regelaltersgrenze

  • Es handelt sich bei der Regelaltersgrenze um eine Mindestaltersgrenze.

  • Es besteht keine Hinzuverdienstgrenze, d.h. der Versicherte kann neben dem Rentenbezug unbegrenzt hinzuverdienen.

  • Es ist dem Versicherten unbenommen, über die Altersgrenze hinaus weiterzuarbeiten.

  • Der Versicherte hat zwei Möglichkeiten zur Weiterarbeit:

    1. Er kann keine Rente beantragen und wie bisher weiterarbeiten. Dadurch werden weiterhin Beiträge in die gesetzliche


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