Mutterschutz - Erstattung der Arbeitgeber-Aufwendungen

 Information 

1. Allgemeines

Soweit für Arbeitnehmerinnen ein Beschäftigungsverbot nach dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) außerhalb der Schutzfristen besteht, darf der Arbeitgeber sie nicht beschäftigen. Er ist aber verpflichtet, die Vergütung weiterhin zu zahlen. Soweit eine Frau ihre bisherige Tätigkeit wegen der Schwangerschaft nicht mehr weiter ausüben darf und ihr deshalb eine andere, zulässige Arbeit mit geringerem Verdienst zugewiesen wurde, muss der Betrieb als Mutterschutzlohn die Differenz zu dem vorherigen Verdienst zahlen. Während der Schutzfristen vor und nach der Entbindung hat die Frau gegen den Arbeitgeber einen Anspruch auf Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Die Aufwendungen für die Zeit des Beschäftigungsverbotes bzw. während der Schutzfristen werden dem Betrieb erstattet; dafür muss er eine Umlage zahlen.

Lesen Sie, was in diesem Zusammenhang wichtig ist. Weitere Einzelheiten siehe auch die Grundsätzliche Hinweise zum Ausgleichsverfahren der Arbeitgeberaufwendungen bei Arbeitsunfähigkeit (U1-Verfahren) und für Mutterschaftsleistungen (U2-Verfahren) vom 19.11.2019.

2. Personenkreis

Der Betrieb


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