Mutterschutz - Ärztliches Beschäftigungsverbot

 Information 

1. Allgemeines

Meist kann eine werdende Mutter während der Schwangerschaft ihre bisherige Berufstätigkeit problemlos weiter ausüben. Wird sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes durch die Arbeit überfordert, kann der Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Dies gilt auch für die erste Zeit nach der Geburt. Dem Beitrag können Sie entnehmen, welche Rechte und Pflichten Ihr Unternehmen in diesem Zusammenhang hat.

Bereits im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ist zu prüfen, ob die werdende bzw. stillende Mutter bei der Arbeit einer besonderen Gefahr durch eine Corona-Infektion ausgesetzt ist. Ggf. ist eine Umsetzung bzw. ein betriebliches Beschäftigungsverbot erforderlich. Dadurch kommt in der Regel kein ärztliches Beschäftigungsverbot in Frage.

Praxistipp:

Siehe hierzu die Verlautbarung des Bayrischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 12.04.2021 unter www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-mutterschutz.php.

1.1 Allgemeines zum Beschäftigungsverbot

Ein individuelles Beschäftigungsverbot kann ein Arzt aussprechen, wenn die Frau bei Fortdauer der Beschäftigung ihre Gesundheit bzw. die


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